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Mensch vs. Maschine

22.05.2024 13:35
Redaktion
© Pixabay

Mit dem unaufhaltsamen Vormarsch der künstlichen Intelligenz erwacht die Furcht vor dem Verlust des Arbeitsplatzes durch die Roboter erneut. ExtraDienst erzählt die Geschichte von vier Betroffenen, die ihren Kampf gegen die Maschinen verloren haben.

Stehen unsere Arbeitsmärkte vor einer beunruhigenden Zukunft? Werden wir bald ohne Jobs dastehen? Während künstliche Intelligenz (KI) unsere Aufgaben schneller, effizienter und kostengünstiger erledigt? Die Sorge wächst. Eine kürzlich durchgeführte amerikanische Studie zeigt, dass 69 Prozent der befragten Hochschulabsolventen befürchten, dass ihr mühsam (und in Amerika sogar mehrere tausend- bis hunderttausend Euro teures) erworbenes Wissen und Können bald von digitalen Anwendungen ersetzt werden könnte. Während Handwerker und Ärzte noch über die Probleme ihrer Kollegen lachen, zittern Journalisten, Programmierer, Künstler und Marketingexperten bereits jetzt auf ihren Bürostühlen.

Bye-bye human error!

Und mit gutem Grund: Laut einer Untersuchung von EY Schweiz stehen weltweit 83 Millionen Jobs auf dem Spiel, bedroht durch das Voranschreiten der künstlichen Intelligenz. Und Österreich wird diese Auswirkungen deutlich spüren. Studien deuten darauf hin, dass bestimmte Berufe besonders stark von künstlicher Intelligenz bedroht sind. Forschungen des McKinsey Global Institute legen nahe, dass vor allem Berufe mit repetitiven und standardisierten Aufgaben betroffen sind. Kundendienstmitarbeiter könnten bald durch KI-Stimmen ersetzt werden, und an der Hotelrezeption werden wir möglicherweise bald vom Roboter anstelle der freundlichen Rezeptionistin begrüßt. Ebenso kritisch sieht es für Buchhalterinnen und Rechnungsführer aus, da KI-gestützte Buchhaltungssysteme viel effizienter arbeiten als Menschen. Auch Forscher und Analysten werden bald ähnlichen Umständen ausgesetzt sein. Keine Pausen, keine Urlaubstage, keine Krankheiten – und vor allem keine Fehler: Künstliche Intelligenz ist für so manchen Arbeitgeber momentan ein „dream come true“.
Wenn man ChatGPT selbst fragt, wer denn von der Übernahme besonders betroffen ist, antwortet er (oder sie oder es?) wie folgt: „Berufe, die nicht stark auf menschliche Interaktion, Kreativität und strategisches Denken angewiesen sind, sind anfälliger für Automatisierung durch KI.“

Gefahr durch alle Schichten

Die Salzburger Nachrichten legen diese Gruppe jedoch noch weiter aus: So geht es weiter mit Taxifahrern (wobei ich mich frage, ob wirklich jemand eine Fahrt in einem KI-gesteuerten Auto auf dem Wiener Gürtel erleben möchte), Printjournalisten, Kassierern, Verkäufern und Maschinenführern, die möglicherweise alle in den nächsten Jahren Abschied von ihren erlernten Berufen nehmen müssen. Und selbst für die kreativen Werbemacher und – weniger kreativen – Anwälte soll es bald „Mensch vs. Maschine“ heißen.
Und auch die Entwickler von OpenAI, den Pionieren der künstlichen Intelligenz, haben sich nicht gescheut, zu erforschen, wie ihre Innovation unser aller Berufsleben beeinflussen wird. Ihr Ergebnis ist eindeutig: Künstliche Intelligenz wird Auswirkungen in allen Einkommensklassen haben. Allerdings müssen sich dieses Mal nicht die Mindestlohnverdiener fürchten. Ganz im Gegenteil: Besonders gefährdet sind dieses Mal laut ihrer Studie diejenigen in höheren Positionen mit höheren Einkommen sowie Berufe, die einen Universitätsabschluss erfordern. An erster Stelle stehen laut den Forschern von OpenAI also Dolmetscher und Wissenschaftler. Kreative Berufe wie Schriftsteller und Songwriter sowie sogar die PR-Branche folgen dicht dahinter.

Gespaltene Meinungen

Während die anfängliche mediale Berichterstattung in Österreich eher hin zur absoluten Krise und der baldigen weltweiten Arbeitslosigkeit tendierte, haben sich nun Stimmen erhoben, die diese dystopischen Spekulationen zu besänftigen versuchen. Nach den ersten Wellen der Angst wurden beschwichtigende Berichte veröffentlicht, die unsere Gemüter beruhigen sollten. Zum Beispiel betonte der deutsche Ökonom Jens Südekum in einem Gespräch mit SWR2, dass die befürchtete Massenarbeitslosigkeit derzeit wohl kaum dem Zukunftsszenario entspricht. Stattdessen solle Künstliche Intelligenz uns helfen, indem sie Werkzeuge bereitstellt, die die Produktivität steigern und neue Möglichkeiten für kreative und strategische Aufgaben bieten. Das könnte zwar dazu führen, dass sich einige Berufe wandeln, aber wahrscheinlich nicht, dass sie verschwinden.

Experten sind sich über die Zukunft der Arbeitswelt mit KI unsicher // © Dall:e/Generative KI

Ähnliche Ergebnisse wurden auch vom Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) veröffentlicht. Eine seiner Studien ergab, dass künstliche Intelligenz eher zu einer Reorganisation von Arbeitsprozessen und -aufgaben innerhalb der Berufe führen wird als zu einer Substitution von Mitarbeitern. In einer weiteren Studie wurden auch die Vorteile von KI für die Wirtschaft eines Landes festgestellt. Deutsche Unternehmen, die mindestens eine KI-Anwendung nutzten, erzielten so beispielswiese bereits im Jahr 2022 einen höheren Umsatz als im Vorjahr. Unternehmen, die dies nicht taten, verzeichneten nur halb so viel Wachstum. Ob österreichische Unternehmen diese Studien gelesen haben, bleibt zu vermuten. Im Jahr 2023 nutzten jedenfalls immer noch nur elf Prozent der Unternehmen künstliche Intelligenz.

Neue Perspektiven – aber für wen?

Ein weiterer Aspekt, auf den KI-Fans immer wieder hinweisen, sind all die neuen Arbeitsplätze, welche durch die KI entstehen werden. Laut EY Schweiz ganze 69 Millionen. Davon profitieren werden wird jedoch hauptsächlich die Technologiebranche. Jobs in der Entwicklung, Überwachung und Wartung von KI-Systemen werden wichtiger. Die Nachfrage nach Experten in Ethik, Datenschutz und KI-Sicherheit steigt ebenfalls.

Zukünftig werden Roboter den Check-In im Hotel übernehmen // © Adobe Stock

Stellt sich jedoch die Frage, welchen Nutzen dies genau für diejenigen bringt, die derzeit an der Supermarkt-Kasse sitzen. Oder für Journalisten, die sicherlich nicht mit der Absicht ihre Ausbildung begonnen haben, später ihre Kreativität bei der Wartung von KI-Systemen auszuleben.

Blick in die Glaskugel

Viele Statistiken, viele Expertenmeinungen, viel Zukunftsgebrabbel: So ganz kennt sich momentan wohl niemand aus. Für viele Menschen mögen diese Spekulationen noch in weiter Ferne liegen, und die Ängste, dass ihr derzeitiges Studium umsonst sein könnte, werden nach weit hinten im Unterbewusstsein verdrängt. Aber leider nicht für alle.
Denn diesen Menschen, die übrigens alle nicht aus Österreich sind – kurzes Aufatmen bitte! –, ist genau das passiert, vor dem sich (fast) jeder von uns fürchtet.
In einer sich ständig wandelnden Welt, in der Technologie unaufhaltsam voranschreitet und ganze Branchen sich transformieren, fand sich Emily Hanley plötzlich inmitten eines beruflichen Sturms wieder. Als erfahrene Werbetexterin aus Los Angeles hatte sie viele Jahre lang erfolgreich als Freelancerin gearbeitet, mit einer ziemlich beeindruckenden Bandbreite von Kunden und Projekten im Bereich von Webseiten, Marketing-Kampagnen und Social Media.

Qualität ist nebensächlich

Doch dann änderte sich alles. Seit März und April nahmen ihre wöchentlichen Aufträge stetig ab. Anfangs plagten Hanley – natürlich – Selbstzweifel. Als sie nach einem Grund für ihre Problem suchte, erhielt sie eine überraschende Antwort: Immer mehr ihrer Auftraggeber nutzten künstliche Intelligenz wie ChatGPT, um ihre Textaufträge zu erledigen. Kleine Unternehmen und Start-ups, einst ihre Hauptkunden, waren die Ersten, die diese neuen Technologien zur Kosteneinsparung einsetzten. Irgendwie verständlich. Für Haley jedoch verheerend.
All ihre bisherigen Plänen und Vorstellungen von der Zukunft zerschlagen, suchte Hanley nach einer Lösung. Letztendlich fand sie eine Stelle als Markenbotschafterin im Supermarkt, eine Position, die zwar weit entfernt war von ihrer vorherigen Karriere, ihre Rechnungen jedoch bezahlte.
Hanley stand vor einer existenziellen Herausforderung. Offensichtlich aufgelöst, erzählte die Kalifornierin in einem TikTok von ihrer unglaublichen Story und ihrer endlos scheinenden Suche nach einem neuen, richtigen Job.
Dann kam plötzlich die Erlösung: Ein Unternehmen lud sie zu einem Bewerbungsgespräch ein. Ein sechsmonatiges Arbeitsverhältnis. Sofort. In Hanleys Ohren klang das nur zu perfekt. Nur eines brachte die Texterin weiter zum Zweifeln: Was sollte sie dort eigentlich schreiben? Nun ja, gar nichts. Nach anfänglicher Euphorie stellte sie nämlich fest, dass es sich gar nicht um einen Texter-Job handelte. Das Unternehmen suchte zwar eine Werbetexterin. Diese soll aber nicht schreiben – sondern unterrichten. Und ihre Schülerin würde eine KI sein. Diese solle nach erfolgreichem Training Hanleys Job direkt übernehmen. Ohne ihre Unterstützung. Hanley selbst würde sich zum gegebenen Zeitpunkt wieder auf die nächste Jobsuche machen können.
Natürlich wollte die Jobsuchende das Angebot im ersten Moment sofort ausschlagen. Denn sie hatte doch genau wegen KI ihren Job verloren. Wieso sollte sie solche Anwendungen auch noch dabei unterstützen, dasselbe auch mit anderen zu machen? Doch ihre finanzielle Not – hier sollte angemerkt werden, dass sie im selben Video ihre Follower sogar dazu aufrief, ihren Schmuck zu kaufen, da sie laut eigenen Angaben kurz davor stand, ihre Wohnung zu verlieren – brachte sie dazu, ihren ursprüngliche Entscheidung zu überdenken.

TikTok sei Dank

Dass sich Emily Hanley dazu entschied, über ihre kritische Situation ein Video zu machen, sollte ihr schlussendlich nicht nur mediale Aufmerksamkeit bringen, sondern sogar einen neuen Job. Als ein New Yorker Online-Magazin von ihrer Geschichte hörte, ersuchten die Leute dort die TikTok-Creatorin, für das Magazin einen Artikel über ihre Erfahrung zu schreiben. Ein Angebot, das sie natürlich gerne annahm. Doch dabei blieb es nicht.

Emily Hanley erzählte auf TikTok, wie ChatGPT ihren Job stahl // © privat

In einem zweiten Video erzählte Hanley das wohl Unfassbare: Ihre niedergeschriebene Geschichte wurde von einem Arbeitgeber gelesen. Zufälligerweise suchte genau dieser für sein Unternehmen eine neue Texterin. Er kontaktierte Hanley nur wenig später mit einem Jobangebot. Sie nahm es natürlich an und konnte sich dadurch sogar eine neue Sehbrille leisten, wie sie erfreut in einem Video zeigte.
Heute muss die Kalifornierin nicht mehr im Supermarkt Löcher in die Luft starren, sondern kann endlich wieder ihrer eigentlichen Berufung nachgehen.

Same Story, different Ending

Weniger Glück hatte Eric Fein. Nach zehn Jahren erfolgreicher Selbstständigkeit als Content-Writer musste er im vergangenen Jahr seinen Job aufgeben. In seinem Unternehmen bot er seinen Kunden für nicht zu knappe 60 Euro pro Stunde eine Vielzahl von Leistungen an, von kurzen Beschreibungen von Toilettenartikeln bis hin zur Verfassung kompletter Websites.
Mit seiner Kreativität und Schreibkunst baute er sich über die Jahre hinweg ein erfolgreiches Geschäft auf, das sich auf wiederkehrende, zufriedene Kunden stützte. Zumindest dachte er das. Dann erhielt plötzlich auch er eine Mail. Von seinem größten Kunden. Seine Dienste seien nicht mehr benötigt. Wieso? Weil das jetzt ChatGPT mache. Umsonst.
Leider blieb diese Absage kein Einzelfall. In den nächsten Wochen zogen weitere neun seiner zehn Stammkunden ihre Anfragen zurück. Fein versuchte natürlich, seine Kunden auf die Nachteile von ChatGPT aufmerksam zu machen. Schließlich hing die Hälfte seines jährlichen Einkommens von diesen Aufträgen ab, und damit auch das Leben seiner Frau und seines zweijährigen Sohnes. Obwohl den Auftraggebern bewusst war, dass eine Künstliche Intelligenz nicht dieselbe kreative und originelle Leistung erbringen konnte wie der 34-Jährige, war es für sie schlussendlich wichtiger, Kosten einzusparen. Nur ein einziger Kunde kehrte nach enttäuschenden Erfahrungen mit ChatGPT zu Fein zurück. Doch das reichte nicht aus, um den Lebensstandard seiner kleinen Familie aufrechtzuerhalten.
Im Gegensatz zu Hanleys ging diese Geschichte nicht so glimpflich aus. Der Washington Post erzählte der ehemalige Copy-Writer, dass er künftig als Installateur arbeiten möchte. Dafür wolle er sich dieses Jahr auch ausbilden lassen. Sein Leben als Copy-Writer hat er an den Nagel gehängt. Ausgetauscht mit einem Beruf, welcher hoffentlich niemals von einer Künstlichen Intelligenz geraubt werden kann.

Ab zum Hundesitten

Job wechseln musste auch Olivia Lipkin. Als ChatGPT im November 2022 seinen Tribut forderte, wussten die meisten von uns teilweise noch nicht einmal, was das überhaupt ist. Es dauerte seine Zeit, bis wir die wahren Dimensionen dieser Erfindung für unser Leben wirklich realisierten. Ähnlich erging es auch Lipkin. Langsam, aber sicher wurden ihre Aufgaben als Texterin – sie arbeitete zu dieser Zeit in einem Tech-Unternehmen – immer weniger. Irgendwann wurde ihr Name nur noch in Verbindung mit ChatGPT verwendet.
Und so breitete sich langsam auch die Angst aus, die wir in der Branche mittlerweile alle ein wenig in uns tragen. Und, nun ja, letztendlich hatte das Bauchgefühl recht. Fünf Monate später wurde Lipkin mittels Anruf entlassen. Eine Erklärung? Fehlanzeige. Erst als sie später Beiträge ihrer Manager sah, in denen sie über die finanziellen Vorteile von ChatGPT im Vergleich zu einem menschlichen Texter las – wohl inspiriert von den Auftraggebern von Eric Fein –, wurde ihr der Grund ihrer Entlassung klar. Heute ist die 25-Jährige als Hundesitterin in den Straßen San Franciscos unterwegs.

ChatGPT übernimmt Redaktion

Ein Videoanruf war auch das letzte, was Matías S. Zavia von seinem Arbeitgeber hörte. Der mittlerweile international renommierte Gadget-Blog Gizmodo nimmt seinen Claim „The Future Is Here“ wohl mehr als wörtlich. Mit 150 Millionen Seitenaufrufen im Monat zählt Gizmodo zu den einflussreichsten und meistgelesenen Blogs des Genres. Seine Beiträge sind weltweit verfügbar, und da nicht jeder der englischen Sprache mächtig ist, werden sie teilweise auch in die Nationalsprachen übersetzt. So gibt es nicht nur eine deutschesprachige Gizmodo-Seite, sondern auch eine spanischsprachige.

Matías S. Zava und sein Team wurden vollständing von KI ersetzt // © privat

Hinter den spanischen Beiträgen stand ein kleines, aber feines Redaktionsteam. Ihre Aufgabe war es nicht nur, die Werke der englischsprachigen Redaktion zu übersetzen, sondern auch ein eigenes Angebot zu erstellen, das speziell auf die spanischen Leser zugeschnitten ist.
Und genau daran arbeitete auch Matías S. Zavia. Zumindest bis vor Kurzem. Dann klingelte plötzlich sein Telefon. Bei ihm und all seinen Kollegen. „Eine KI hat meinen Job übernommen, wortwörtlich“, twitterte der Spanier nur wenige Momente später. Die spanische Redaktion war kurzerhand durch eine KI ersetzt worden. Auf der Website findet man heute nur noch KI-generierten Content, der sich im Wesentlichen auf Übersetzungen der englischen Artikel beschränkt.

Wenn der Mensch fehlt

Aber das funktioniert nicht ganz so reibungslos. Wer die Seite aufruft, wird höchstwahrscheinlich schnell auf den ersten Fehler treffen. Teilweise wechseln die KI-generierten Text sogar zwischen Spanisch und Englisch hin und her. Ein wahres Leseerlebnis. Offensichtlich werden die Texte nicht kontrolliert – von wem auch? Wer mit ChatGPT bereits gearbeitet hat, weiß genau, dass ohne menschliche Kontrolle doch nichts so wirklich passiert.
Unsere Welt ist offensichtlich im Wandel. Und die Künstliche Intelligenz spielt eine entscheidende Rolle dabei. Fakt ist: Wer in Zukunft noch am Ball bleiben will, sollte möglichst schnell lernen, wie man mit dieser neuen „Arbeitskollegin“ umgeht – und idealerweise, wie man mit ihr zusammenarbeitet. Es geht schlussendlich darum, nicht nur die Technologie als Bedrohung zu betrachten, sondern sie als Werkzeug zu nutzen, das uns bei unseren Aufgaben unterstützen kann. Oder wir werden einfach alle Tischler, Installateure oder Hundesitter. Wir werden sehen…

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