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News

Die wichtigsten US-Branchennews der Woche

Von Milliardenbudgets bis zum Stellenabbau bei großen Medienhäusern – ExtraDienst bündelt die wichtigsten Nachrichten aus dem US-Medien- und Werbegeschäft.

red04 11:09 Uhr 3 Min. Lesezeit
New Yorker Skyline mit Breaking News
© ChatGPT

In den USA werden derzeit große Summen bewegt, Geschäftsmodelle neu aufgestellt und die Machtverhältnisse zwischen den digitalen Plattformen neu verhandelt. Auch klassische Medienkonzerne stehen vor schwierigen Entscheidungen. ExtraDienst hat für Sie die sieben relevantesten Branchenmeldungen der vergangenen Woche zusammengestellt.

Amazon kratzt an 20 Milliarden Dollar Werbeumsatz

Amazon meldete für das dritte Quartal 2026 Werbeeinnahmen von 19,64 Milliarden US-Dollar. Das entspricht einem Plus von zwölf Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Parallel baut der Konzern seine KI-Angebote für Werbekunden aus. Mit dem neuen „Amazon Ads Agent“ sollen sich Kampagnen künftig über einfache Sprachbefehle planen, gestalten und optimieren lassen. Für das vierte Quartal erwartet Amazon ein noch stärkeres Wachstum im Werbegeschäft.

DoorDash plant 17-Milliarden-Dollar-Übernahme

Der US-Lieferdienst DoorDash will den Konkurrenten Instacart für rund 17 Milliarden US-Dollar übernehmen. Der geplante Zusammenschluss betrifft auch den Retail-Media-Markt. Beide Unternehmen verfügen über umfangreiche Einkaufsdaten, die Marken für zielgerichtete Werbung nutzen können. Mit der Übernahme würden zwei bedeutende Anbieter im Geschäft mit Lebensmittellieferungen und datenbasierter Handelswerbung zusammenrücken.

Meta schließt TikTok als Werbekunden aus

Der Wettbewerb zwischen Meta und TikTok verschärft sich. Meta hat TikTok beziehungsweise dessen Mutterkonzern ByteDance in mehreren Ländern, darunter den USA, als Werbekunden ausgeschlossen. TikTok verlagert seine Werbeausgaben daraufhin verstärkt zu YouTube, Pinterest und mobilen Werbenetzwerken. Laut Schätzungen von Sensor Tower stieg der Anteil von YouTube an den untersuchten TikTok-Werbeausgaben innerhalb weniger Tage von neun auf 17 Prozent.

Google baut Werbung in der KI-Suche aus

Google integriert Anzeigen zunehmend in seine KI-Suchangebote AI Overviews und AI Mode. Gleichzeitig blieb das Wachstum der klassischen Suchmaschinenwerbung zuletzt hinter den Erwartungen der Wall Street zurück. Der Konzern steht damit vor der Aufgabe, sein bisheriges Suchgeschäft in eine stärker von künstlicher Intelligenz geprägte Umgebung zu übertragen und neue Werbeformate zu etablieren.

People Inc. streicht 195 Arbeitsplätze

Der US-Zeitschriftenkonzern People Inc. baut rund sechs Prozent seiner Belegschaft ab. Insgesamt sind 195 Mitarbeiter betroffen. Besonders die traditionellen Print- und Webbereiche stehen im Fokus der Einsparungen. Gleichzeitig will das Unternehmen seine Aktivitäten mit Social Videos und neuen digitalen Formaten ausbauen.

Condé Nast droht Millionenloch bei Werbeerlösen

Beim Verlag hinter Vogue, GQ und The New Yorker sorgen Berichte über schwächere Werbeeinnahmen für Aufsehen. Laut Adweek könnte das US-Werbegeschäft im vierten Quartal mehr als 35 Millionen US-Dollar hinter den internen Zielen zurückbleiben. Condé Nast widerspricht dieser Darstellung und erklärt, die aktuellen Umsatzerwartungen lägen im Plan. Zusätzlich steht das Medienhaus vor der Suche nach einem neuen CEO.

Walmart öffnet TV-Werbung für 3.300 Zielgruppen

Der US-Handelskonzern Walmart erweitert seine Connected-TV-Werbeplattform Vibe um mehr als 3.300 Zielgruppensegmente. Grundlage dafür sind Einkaufsdaten, mit denen Werbekunden ihre Fernsehkampagnen gezielt auf bestimmte Konsumentengruppen ausrichten können. Das Angebot soll auch kleineren Werbekunden den Zugang zu datenbasierter TV-Werbung erleichtern. Walmart positioniert sich damit stärker im Wettbewerb mit Amazon und anderen großen digitalen Werbeplattformen.

(red)

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