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Viribus digitalis

Welche Agenturen profitieren und warum analog orientierte Werber heftig abstinken
© Adobe Stock

Die QuarantĂ€ne fĂŒr positives Denken scheint endgĂŒltig aufgehoben zu sein. In jedem Fall bei FĂŒhrungskrĂ€ften. Dort weichen tiefe Sorgenfalten kontinuierlich einer Tiefenentspannung. Optimismus-Botox verabreicht PwC: Laut der Unternehmensberatung nimmt die Zuversicht von CEOs weltweit wieder zu. Jenes AufblĂŒhen erreicht sogar eine Rekordhöhe: 76 Prozent der 5.000 befragten Firmenlenker beharren fest auf einer Verbesserung des globalen Wirtschaftswachstums im Jahr 2021. Im Vorjahr erreichte besagter Wert nur mehr frustrierende 22 Prozent.

In Österreich macht sich gar leise Euphorie breit. Mit 79 Prozent glauben heimische Bosse im internationalen Vergleich noch intensiver an die RĂŒckkehr guter Tage. Klare Signale senden Austro-Topmanager ebenfalls hinsichtlich der UmsĂ€tze ihrer Brötchengeber. 92 Prozent sind sehr zuversichtlich oder zuversichtlich, was einen AufwĂ€rtstrend betrifft. Wodurch nicht bloß die Erwartung gegenĂŒber dem Vorjahr betrĂ€chtlich in die Höhe schnellt. Das betriebliche Stimmungshoch ĂŒbertrifft Deutschland sowie den europĂ€ischen und internationalen Durchschnitt.

Solche Mut-Injektionen kommen sehr gelegen angesichts anhaltend strapaziöser Bedingungen. Wenn bei Unternehmen die Motivation das Steuer ĂŒbernimmt, werden angezogene Handlungs-Handbremsen gelockert. Zugunsten eines frischen Schwungs in den kommenden Monaten, der auch auf werbliche Begehrlichkeiten abfĂ€rben sollte. Eine zumindest theoretisch stimulierende Perspektive fĂŒr Österreichs Werbeindustrie, die Corona mit einer fatalen geschĂ€ftlichen AbwĂ€rtsspirale infiziert hat…

Von Christian Prenger

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