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Social Media Ansehen sinkt in USA

Laut einer neuen Umfrage, wird ein schlechter Einfluss auf das politische Klima verortet
©Unsplash

Die Mehrheit der amerikanischen Bevölkerung nutzt zwar soziale Medien, das Ansehen der Netzwerke sinkt jedoch bei ihnen. Das belegen Ergebnisse einer landesweite Umfrage mit rund 1.000 Menschen durch Forscher der University of South Florida.

56 Prozent glauben, dass sie einen negativen Einfluss auf das politische Klima im Land haben. Zwölf Prozent glauben das Gegenteil, nĂ€mlich dass sie einen positiven Effekt bringen. Auch wurden Amerikaner dazu befragt, ob falsche oder gar beleidigende Äußerungen aus dem Netz entfernt werden sollen oder nicht. 55 Prozent votieren dafĂŒr, dass Nutzer in den sozialen Medien schreiben und sagen können, was sie wollen, auch wenn andere sich dadurch beleidigt fĂŒhlen. Andererseits wĂŒnschen sich 75 Prozent der Befragten eine stĂ€rkere Kontrolle der Inhalte durch die sozialen Medien selbst. 68 Prozent sprachen sich dafĂŒr aus, dass falsche und irrefĂŒhrende BeitrĂ€ge entfernt werden sollten.

72 Prozent sind dafĂŒr, dass Nutzer, die irrefĂŒhrende und gefĂ€hrliche BeitrĂ€ge posten, von den sozialen Medien gesperrt werden. Allerdings traut eine Mehrheit von 62 Prozent den sozialen Medien nicht zu, solche BeitrĂ€ge zu identifizieren. 78 Prozent Ă€ußern die Meinung, dass soziale Medien reguliert werden mĂŒssen, um organisierte Gewalt zu bekĂ€mpfen. BezĂŒglich der politischen Ideologie glauben die meisten Befragten nicht, dass Facebook oder Twitter eine politische Ideologie bevorzugen. 51 Prozent sind gegenĂŒber Facebook und 55 Prozent gegenĂŒber Twitter der Meinung, dass die Behandlung politischer Posts weder Liberale noch Konservative begĂŒnstigt. Der Anspruch der Befragten an Politiker ist besonders hoch: 71 Prozent fordern, dass deren BeitrĂ€ge und Kommentare qualifizierter sein sollten als die der Allgemeinheit.

PA/Red

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