Neue Pressesprecherin beim WWF Österreich
Beim WWF Österreich übernimmt Alexa Lutteri die Leitung des Presseteams, während ein neues Forschungsprojekt eine KI-gestützte Publikation zur EU-KI-Verordnung vorstellt.
Beim WWF Österreich gibt es eine personelle Veränderung: Seit Anfang März leitet Alexa Lutteri die Pressestelle der größten heimischen Naturschutzorganisation. Die 36-jährige Südtirolerin folgt auf Leonhard Steinmann und arbeitet weiterhin unter der strategischen Leitung von Volker Hollenstein.
Lutteri ist bereits seit 2020 als Pressesprecherin für internationale Themen des WWF tätig und wird diesen Bereich weiterhin betreuen. Zuvor arbeitete sie als Journalistin in Print- und Fernsehredaktionen. Nach ihrem Studium des Umwelt- und Bioressourcenmanagements an der Universität für Bodenkultur Wien absolvierte sie eine journalistische Ausbildung an der FH Wien der WKW.
Zum Presseteam gehören außerdem Lara Hocek, zuständig für Themen wie Klima, Energie, Bodenschutz, Flüsse und das Kaunertal, sowie Anna Rosner, die derzeit den karenzierten Valentin Ladstätter in den Bereichen Artenschutz, flächenbasierter Naturschutz und Wildtierkriminalität vertritt. Bildredaktion und Teamassistenz liegen bei Tamara Greiner.
Parallel dazu wurde in Österreich ein Forschungsprojekt zur Nutzung von künstlicher Intelligenz im juristischen Publizieren vorgestellt. Unter der Leitung von Wolfgang Zankl von der Sigmund Freud PrivatUniversität Wien entstand im Projekt „Smart.Recht. KI-Verordnung einfach erklärt“ eine rund 600-seitige Publikation zur europäischen KI-Verordnung, dem sogenannten Artificial Intelligence Act der Europäischen Union.
Das Werk wurde erstmals vollständig mithilfe generativer KI erstellt. Grundlage bildeten der Verordnungstext, die Erwägungsgründe des Gesetzgebers sowie Leitlinien der Europäische Kommission. Die Ergebnisse wurden anschließend automatisiert formatiert und juristisch überprüft. Laut Projektteam waren rund 95 Prozent der Inhalte direkt verwendbar.
Veröffentlicht wurde das Werk vom juristischen Fachverlag MANZ. Ziel des Projekts ist es, die komplexen Regelungen der EU-KI-Verordnung verständlich aufzubereiten und zugleich neue Fragen zum Einsatz von KI bei wissenschaftlichen Texten und zur zukünftigen Rolle von Autorinnen, Autoren und Fachverlagen zu diskutieren.
APA/Red.