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EA bringt Anti-Cheat-System zum “FIFA”-Start

"EA AntiCheat" soll laut Unternehmen das Manipulieren und Schummeln in EA-Spielen verhindern
©unsplash

“FIFA 23”: Neues Game erscheint am 30. September dieses Jahres

Der Games-Publisher Electronic Arts (EA) wird mit “EA AntiCheat” (EAAC) ein neuartiges Anti-Cheat-System fĂŒr PC-Spiele an den Start bringen. Das Tool wurde in Eigenregie entwickelt, funktioniert auf Betriebssystemlevel und soll schon diesen Herbst im Zuge der Veröffentlichung des nĂ€chsten Ablegers der FIFA-Fußballspielreihe “FIFA 23” erstmals zum Einsatz kommen. Damit soll dann das Manipulieren und Schummeln in EA-Titeln verhindert beziehungsweise zumindest wesentlich erschwert werden, heißt es.

“Beim Betriebssystem ansetzen”

“Die Entwickler von PC-Cheats bewegen sich zunehmend bereits auf Betriebssystemlevel. Daher mĂŒssen wir auch schon beim Betriebssystem ansetzen und dort Sicherheitsmaßnahmen implementieren, um den Cheat-Erzeugern auf Augenhöhe zu begegnen und ein faires Spielen zu ermöglichen”, zitiert “The Verge” Elise Murphy, Senior Director im Bereich Game Security und Anti-Cheat bei EA. Als technikaffiner Gamer sei man sich dabei bewusst, dass jede Anti-Cheat-Technologie auch einen “starken Fokus auf die PrivatsphĂ€re und die Sicherheit der Spieler” haben mĂŒsse.

Speziell fĂŒr kompetitive Videospiele wie FIFA sei der Einsatz von effektiven Anti-Cheating-Technologien “absolut lebensnotwendig”, ist die EA-Mitarbeiterin ĂŒberzeugt. “UnglĂŒcklicherweise haben wir im Laufe der vergangenen Jahre einen sehr großen Zuwachs bei Schummeleien und Cheating-Versuchen auf Betriebssystemlevel gesehen. Die einzige verlĂ€ssliche Methode, um diese zu entdecken und zu blockieren, ist es, die Anti-Cheat-AnsĂ€tze auch auf derselben Ebene arbeiten zu lassen”, so Murphy.

Nicht bei jedem Spiel inklusive

Laut EA soll EAAC nicht zwangslĂ€ufig in jedes neue Spiel implementiert werden, das der Publisher auf den Markt wirft. Stattdessen will der Hersteller ĂŒber dessen Einsatz von Fall zu Fall individuell entscheiden, wie es in der AnkĂŒndigung heißt. Das Tool selbst ist nur aktiv, wenn auch das entsprechende EA-Spiel gerade lĂ€uft. Außerdem sollen nur sehr eingeschrĂ€nkt Daten ĂŒber das jeweilige Computersystem gesammelt werden, auf dem das Game genutzt wird. “EAAC sammelt keine Infos zum Browsing-Verlauf oder zu Anwendungen, die nicht mit EA-Titeln in Verbindung stehen oder zu anderen Dingen, die nichts mit dem Schutz vor Cheatern zu tun haben”, verspricht Murphy.

PTE/Red.

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