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Babler will Medienförderung neu ausrichten

„Echter Journalismus“ soll stärker gefördert und Plattformregeln verschärft werden.

13.04.2026 10:06
red04
© Adobe

Die geplante Neuausrichtung der Medienförderung in Österreich rückt näher. Laut Medienminister Andreas Babler sollen künftig vor allem journalistische Qualitätsmedien stärker unterstützt werden. Ziel sei es, „echten Journalismus“ zu fördern und nicht inhaltsferne oder parteiisch gesteuerte Berichterstattung.

Grundlage der Reform ist eine wissenschaftliche Studie, deren Ergebnisse in den kommenden Tagen präsentiert werden sollen. Babler betonte dabei die Rolle freier Medien als zentrale Säule der Demokratie. Gleichzeitig soll die Medienförderung stärker an nachvollziehbare Qualitätskriterien geknüpft werden.

Geplant ist zudem eine stärkere Ausrichtung weg von Inseratenfinanzierung hin zu strukturierten Fördermodellen. Auch der öffentlich-rechtliche Rundfunk ORF soll im Zuge einer Reform neu aufgestellt werden. Babler geht davon aus, dass er danach „freier und stärker“ arbeiten könne.

Zusätzlich rückt die Regulierung von Social-Media-Plattformen in den Fokus. Staatssekretär Jörg Leichtfried sprach sich dafür aus, algorithmische Verstärkung von Hass und Desinformation stärker zu begrenzen und Plattformen stärker in die Verantwortung zu nehmen.

APA/Red.

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