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Marc Lange wird neuer „Heute“-CEO

Der Digitalmanager Marc Lange folgt ab 2027 auf den langjährigen „Heute“-Geschäftsführer Wolfgang Jansky.

10.09.2026 14:42
red04
© ZVG
Marc Lange

Beim Medienhaus Heute steht ein Wechsel an der Führungsspitze bevor. Marc Lange übernimmt am 14. September die Geschäftsführung der Digitalgesellschaft und damit die Verantwortung für das digitale Angebot. Ab Jänner 2027 wird er als CEO die Gesamtverantwortung für das Heute-Medienhaus übernehmen. Der bisherige Geschäftsführer Wolfgang Jansky begleitet den Übergang bis Jahresende als Co-Geschäftsführer. Mit Jänner 2027 wechselt er in die Heute Verlag Holding, der er als Gesellschafter weiterhin verbunden bleibt. Georg Hainzl, bisher Prokurist und COO der Digitalgesellschaft, soll ab 2027 als Co-Geschäftsführer gemeinsam mit Lange tätig sein.

Lange kommt von DAZN

Der 52-jährige Lange verfügt über langjährige Erfahrung in den Bereichen Digitalisierung, Produktstrategie und Unternehmenstransformation. Zuletzt war er bei der Sport-Streamingplattform DAZN als Executive Vice President Product Marketing & Strategy sowie als Chief of Staff des CEO tätig. Davor arbeitete Lange mehr als elf Jahre beim FTSE-100-Unternehmen Entain. Dort hatte er unter anderem die Funktion des Chief Transformation Officer inne und war Geschäftsführer von bwin in Wien. In dieser Position führte er die österreichische Gesellschaft mit rund 450 Mitarbeitern. Weitere Stationen seiner Karriere waren die Deutsche Telekom und Vodafone. Lange stammt aus Deutschland und lebt seit 18 Jahren in Österreich. Er studierte Betriebswirtschaft an der Universität des Saarlandes und absolvierte ein Masterstudium an der EM Lyon Business School.

Digitale Angebote im Fokus

Mit dem Führungswechsel will Heute den Ausbau seiner digitalen Angebote weiter vorantreiben. Im Mittelpunkt stehen laut Unternehmen unter anderem neue datenbasierte Geschäftsmodelle und die Weiterentwicklung der Medienmarke. Herausgeberin Eva Dichand bezeichnete Heute als eine der wichtigsten privaten Medienmarken Österreichs. Lange selbst verwies auf die Reichweite und Marktposition des Medienhauses und kündigte an, die digitalen Angebote weiterzuentwickeln und dabei auch neue Technologien zu nutzen.

(PA/red)

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