Rainer Nowak ist neuer VÖZ-Präsident
Die Vorstandsmitglieder des VÖZ haben Rainer Nowak einstimmig zum neuen Präsidenten des Branchenverbands gewählt.
Der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) hat einen neuen Präsidenten. Im Rahmen der Generalversammlung am heutigen 18. Juni 2026 wählten die Vorstandsmitglieder Rainer Nowak einstimmig an die Spitze des Verbands. Nowak ist Geschäftsführer der Tageszeitung Die Presse und folgt auf den bisherigen Präsidenten Maximilian Dasch, Herausgeber der Salzburger Nachrichten. Dasch bleibt dem Verband in führender Funktion erhalten. Er übernimmt künftig das Amt des Vizepräsidenten und folgt damit auf Markus Mair von der Styria Media Group. Darüber hinaus wird Dasch die Präsidentschaft des Vereins MISCHA – Medien in Schule und Ausbildung übernehmen.
Präsidium weitgehend bestätigt
Mehrere Mitglieder des Präsidiums wurden in ihren bisherigen Funktionen bestätigt. Als Vizepräsidenten werden weiterhin Horst Pirker von der VGN Medien Holding, Eugen A. Russ von Russmedia sowie Gerhard Valeskini von der Kronen Zeitung tätig sein. Auch in weiteren Funktionen setzt der Verband auf Kontinuität: Lorenz Cuturi vom Medienhaus Wimmer bleibt Kassier, Silvia Lieb von der Moser Holding wird ihre Tätigkeit als Schriftführerin fortführen. Neu in das VÖZ-Präsidium aufgenommen wurde Markus Mair. In ihren bisherigen Funktionen bestätigt wurden zudem Gert Bergmann vom Niederösterreichischen Pressehaus, Richard Grasl vom Kurier Medienhaus und Alexander Mitteräcker vom Standard.
Dank an den Vorgänger
Nach seiner Wahl bedankte sich Rainer Nowak für das ihm entgegengebrachte Vertrauen und würdigte die Arbeit seines Vorgängers Maximilian Dasch. Dieser habe sich mit großem Einsatz für die Interessen des Verbands und der österreichischen Zeitungsbranche engagiert. Nowak kündigte an, sich mit voller Hingabe seiner neuen Aufgabe widmen zu wollen. Zugleich betonte er die Bedeutung einer verstärkten Zusammenarbeit innerhalb der Branche. „Ich werde mich mit allen Kräften bemühen, dieser großen ehrenamtlichen Aufgabe gerecht zu werden und der Zeitungsbranche in einer anspruchsvollen Zeit etwas zurückzugeben. Wir werden über Kooperation nicht nur reden, wir werden sie auch leben“, sagte Nowak nach seiner Wahl.
(PA/red)