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Marketingbudgets unter Druck

Studie zeigt: Unternehmen sparen häufig ohne fundierte Entscheidungsbasis.

30.04.2026 9:57
red04
© Adobe

In wirtschaftlich schwierigen Zeiten geraten Marketingausgaben schnell ins Visier von Sparmaßnahmen. Eine aktuelle Analyse von Primosch & Klein zeigt jedoch, dass das eigentliche Problem vieler Unternehmen nicht die Höhe der Budgets ist, sondern fehlende Transparenz über deren tatsächliche Wirkung.

Internationale Studien sowie Untersuchungen bei rund 20 größeren Unternehmen in Österreich belegen, dass Marketingmaßnahmen oft gekürzt werden, ohne genau zu wissen, welchen Beitrag sie zu Umsatz, Nachfrage oder Markenstärke leisten. Dadurch besteht die Gefahr, effektive Aktivitäten einzustellen, während weniger wirksame Maßnahmen weitergeführt werden.

Angesichts der anhaltenden wirtschaftlichen Schwäche gewinnt dieses Thema zusätzlich an Bedeutung. Wer in der Krise ausschließlich spart, ohne die Effekte von Marketingmaßnahmen zu analysieren, riskiert strategische Fehlentscheidungen.

Laut Primosch & Klein lassen sich Effizienzpotenziale vor allem durch drei Ansätze heben: eine stärkere Verknüpfung von Marketingkennzahlen mit den Unternehmenszielen, eine umfassendere Messung der Wirkung über alle Kanäle hinweg sowie eine konsequente Fokussierung auf nachweislich erfolgreiche Maßnahmen.

APA/Red.

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