Unterhuber leitet künftig Redaktion von „Boom“
Wolfgang Unterhuber übernimmt die Chefredaktion des Wirtschaftsmagazins „Boom“ und soll dessen inhaltliche Ausrichtung weiter schärfen.
Der Journalist Wolfgang Unterhuber übernimmt künftig die Funktion des Chefredakteurs des Wirtschaftsmagazins „Boom“. Unterhuber war zuvor unter anderem für das WirtschaftsBlatt, Regionalmedien Austria und den Kurier tätig und gilt als Vertreter eines kritischen und analytischen Wirtschaftsjournalismus. Diese Linie soll er nun auch bei „Boom“ fortführen.
Fokus auf kritische Berichterstattung
Mit der Bestellung Unterhubers verbindet die Geschäftsleitung des Senat der Wirtschaft die Erwartung einer inhaltlichen Schärfung des Magazins. Mahdi Allagha betont, Unterhuber stehe für klare Worte und die Bereitschaft, auch komplexe und kontroverse Themen aufzugreifen. Ziel sei es, „Boom“ als relevante Plattform für wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Entwicklungen weiterzuentwickeln.
Neuausrichtung des Magazins
Auch Herausgeber Hans Harrer sieht in der Personalentscheidung einen wichtigen Schritt für die strategische Ausrichtung. Er fordert ein Medium, das sich unabhängig positioniert und wirtschaftspolitische Fragen mit Nachdruck behandelt. „Boom“ solle künftig verstärkt als Stimme für unternehmerische Freiheit auftreten und Akteure sichtbar machen, die bestehende Strukturen hinterfragen und verändern wollen.
Magazin mit programmatischem Anspruch
Das Magazin erscheint bislang zweimal jährlich unter dem Dach des Senats der Wirtschaft. Inhaltlich versteht es sich als Plattform für Führungskräfte und Unternehmer, die gegen bürokratische Hürden antreten und Verantwortung für wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen übernehmen wollen. Der programmatische Anspruch wird dabei mit dem Begriff „Rulebreaker“ beschrieben. Unterhuber selbst bezeichnet „Boom“ als geeigneten Rahmen für eine differenzierte und unabhängige Berichterstattung. Das Magazin biete die Möglichkeit, wirtschaftliche Entwicklungen fundiert zu analysieren und zugleich Themen sichtbar zu machen, die in der öffentlichen Wahrnehmung häufig zu wenig Beachtung finden.
(PA/red)
