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Werbebranche protestiert für höhere Löhne

Nach ergebnislosen Verhandlungen fordern die Beschäftigten der Werbe- und Marktkommunikation einen fairen Kollektivvertragsabschluss.

16.03.2026 16:05
red04
© Adobe Stock
Die Gewerkschaft bezeichnet das vorliegende Angebot der Arbeitgeber von 1,6 Prozent als unzureichend.

Hunderte Beschäftigte der Werbe- und Marktkommunikationsbranche folgten am heutigen Montag einem Aufruf der Gewerkschaft GPA und versammelten sich vor der Wirtschaftskammer Wien. Ziel der Kundgebung war die Forderung nach einem fairen Kollektivvertragsabschluss nach vier ergebnislosen Verhandlungsrunden.

Kritik am Arbeitgeberangebot

Die Gewerkschaft bezeichnet das vorliegende Angebot der Arbeitgeber von 1,6 Prozent als unzureichend. Leonhard Göser, Verhandlungsleiter der GPA, betonte, dass die Beschäftigten nicht bereit seien, dieses Angebot hinzunehmen. „Wer von Kreativität, Innovationskraft und Leistung lebt, muss auch bereit sein, diese Leistung fair abzugelten“, sagte Göser. Er forderte die Arbeitgeber auf, ihre Blockadehaltung aufzugeben und ein Angebot vorzulegen, das der wirtschaftlichen Realität der Branche und dem Einsatz der Beschäftigten gerecht werde.

Verantwortung der Arbeitgeber

Göser wies zudem auf die Verantwortung der Unternehmen hin, die Kaufkraft ihrer Beschäftigten zu sichern. „Gerade in einer Branche, die zentral vom Konsumklima abhängt sollte man sich dessen bewusst sein. Dafür müssen auch die Unternehmen ihren Beitrag leisten – und das bedeutet eine angemessene Erhöhung für die eigenen Angestellten“, erklärte der Gewerkschafter. Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 19. März angesetzt. Die Gewerkschaft erwartet, dass die Arbeitgeber bis dahin ein verbessertes Angebot vorlegen.

(PA/red)

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