Warner-Übernahme bleibt bis März offen

Paramount muss bis März auf eine Gerichtsentscheidung warten, bevor die geplante Warner-Übernahme weitergehen kann.

06.08.2026 9:41
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Um Warner-Aktionäre zu überzeugen, hatte die Konzernführung um David Ellison zusätzliche Zahlungen von 650 Millionen Dollar pro Quartal zugesagt, falls die Übernahme bis Ende September nicht abgeschlossen ist.

Die geplante Übernahme von Warner Bros. durch Paramount wird sich voraussichtlich weiter verzögern. Eine US-Richterin setzte die Verhandlung über Wettbewerbsklagen mehrerer Bundesstaaten und der Drehbuchautoren-Gewerkschaft auf Anfang März kommenden Jahres an. Der rund 111 Milliarden Dollar schwere Deal könnte für Paramount dadurch teurer werden. Um Warner-Aktionäre zu überzeugen, hatte die Konzernführung um David Ellison zusätzliche Zahlungen von 650 Millionen Dollar pro Quartal zugesagt, falls die Übernahme bis Ende September nicht abgeschlossen ist. Damit könnten mindestens 1,3 Milliarden Dollar Mehrkosten entstehen.

Frist für Abschluss der Übernahme

Die Unternehmen wollen den Zusammenschluss bis spätestens 4. Juni 2027 abschließen. Sollte die Frist verstreichen, könnte Warner den Vertrag beenden und eine Vertragsstrafe von sieben Milliarden Dollar verlangen. Eine Verlängerung der Frist wäre jedoch möglich.

Streit um Wettbewerb und CNN

Die Klagen richten sich gegen mögliche Wettbewerbsprobleme durch den Zusammenschluss. Besondere Aufmerksamkeit gilt zudem dem Nachrichtensender CNN, der zu Warner Bros. gehört. Kritiker befürchten, dass die redaktionelle Unabhängigkeit des Senders unter der Führung von Paramount beeinträchtigt werden könnte.

(APA/red)

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