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SpaceX plant Chipfabrik

Mit der geplanten „Terafab“ will SpaceX eigene Halbleiter für Musks Unternehmen produzieren und unabhängiger von asiatischen Zulieferern werden.

07.05.2026 9:46
red04
© Adobe

Die Raumfahrtfirma SpaceX plant den Bau einer großen Chipfabrik im US-Bundesstaat Texas. Laut einer veröffentlichten Pflichtmitteilung sollen zunächst rund 55 Milliarden US-Dollar investiert werden. In der finalen Ausbaustufe könnten die Kosten auf bis zu 119 Milliarden US-Dollar steigen.

In der geplanten Fabrik mit dem Namen „Terafab“ sollen Computerchips für mehrere Unternehmen aus dem Firmennetzwerk von Elon Musk hergestellt werden. Dazu zählen neben SpaceX auch Tesla sowie xAI.

Das Projekt entsteht gemeinsam mit Intel, das unter anderem seine Fertigungstechnologie „14A“ bereitstellt. Ziel ist es, die Abhängigkeit von Auftragsfertigern wie TSMC oder Samsung zu reduzieren und die Chipproduktion stärker in die USA zu verlagern.

Allerdings betonte SpaceX, dass es derzeit noch nicht genügend Lieferverträge für Hochleistungsprozessoren gebe, um den eigenen Bedarf vollständig abzudecken. Zudem sei nicht garantiert, dass die „Terafab“ wie geplant oder überhaupt in Betrieb gehen werde.

Nach Angaben von Musk soll die Fabrik in der endgültigen Ausbaustufe Chips mit einem Strombedarf von einem Terawatt pro Jahr produzieren. Das entspräche etwa der doppelten derzeitigen Halbleiterproduktion der gesamten USA. Analysten des Vermögensverwalters Bernstein schätzen, dass dafür Investitionen von bis zu 13 Billionen US-Dollar nötig wären.

Parallel dazu bereitet sich SpaceX auf einen möglichen Börsengang im Juni vor. Mit einem geplanten Emissionsvolumen von rund 75 Milliarden US-Dollar könnte es sich um den größten Börsenstart der Geschichte handeln.

APA/Red.
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