Schütz bewirbt sich um ORF-Generaldirektion

Eva Schütz stellt eine Reformagenda für eine strukturelle und wirtschaftliche Neuausrichtung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks vor.

26.05.2026 12:10
red04
© APA/ROLAND SCHLAGER
Eva Schütz

Die Medienunternehmerin, Juristin und Herausgeberin von eXXpress Eva Schütz will sich um die Funktion der ORF-Generaldirektion für die Funktionsperiode ab 1. Jänner 2027 bewerben. Die Einreichung der Bewerbung soll in den kommenden Tagen erfolgen. Grundlage ist ein Reformkonzept unter dem Titel „ORF 2030“.

Schütz nennt als Ziele eine stärkere wirtschaftliche Ausrichtung, mehr Transparenz in der Organisation sowie eine Reduktion von politischen Einflüssen in den Gremien des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Auch interne Strukturen und Vergütungsmodelle sollen nach ihren Vorstellungen überprüft und angepasst werden.

Darüber hinaus spricht sie sich für eine stärkere digitale Ausrichtung des ORF aus, um auf veränderte Mediennutzung und internationale Konkurrenz zu reagieren. Der öffentlich-rechtliche Auftrag soll dabei erhalten bleiben, gleichzeitig aber effizienter umgesetzt werden.

Als Begründung verweist Schütz auf die Veränderungen im Medienmarkt sowie auf Herausforderungen durch Digitalisierung, Wettbewerb und Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.

APA/Red.

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