Skip to content

Pitch-Kodex

20 Agenturen aus der DACH-Region fordern faires Honorar
© Pixabay

Mit dem Pitch-Kodex stellen Agenturmitarbeitende Forderungen an die Branche

Einige Kreativ- und Beratungsleistungen in Ausschreibungen werden nicht vergĂŒtet. Daher haben insgesamt 20 Reporting-Agenturen aus Österreich, Deutschland und der Schweiz den sogenannten Pitch-Kodex unterschrieben und wollen nicht mehr an Ausschreibungen teilnehmen, wenn Ideen und Konzepte nicht vergĂŒtet werden.

Die Erstfassung des Pitch-Kodex stammt aus 2018. Den Reporting-Agenturen geht es dabei nicht nur um eine aufwandsrechte VergĂŒtung. Sie fordern auch mehr WertschĂ€tzung. „Ein faires Honorar ist ein Zeichen der Ernsthaftigkeit und WertschĂ€tzung, zudem steigert es die QualitĂ€t im Pitch“, erklĂ€rt Eloy Barrantes von der Agentur nexxar: „Einerseits ist es ein Ansporn fĂŒr Agenturen, andererseits investieren aber auch Unternehmen mehr Zeit in das Briefing und eine gute Vorbereitung, wenn sie die Ausschreibung vergĂŒten.“

DarĂŒber hinaus umfasst dieser Kodex Forderungen nach einem gutem Briefing mit klaren Angaben zu Umfang der eingeforderten Leistungen, Transparenz und Fairness, Kontakt zu Fachansprechpartnern sowie ein realistisches Zeitfenster fĂŒr die Entwicklung und Ausarbeitung von Kreativideen.  „Wir möchten Unternehmen auch dazu auffordern, ĂŒber Alternativen zur Ausschreibung nachzudenken“, erklĂ€rt Marcel Teine von 3st. „Individuelle Workshops und Chemistry-Meetings können beispielsweise denselben kreativen Outcome hervorbringen wie der Wettbewerb zwischen mehreren Agenturen – oft sind sie aber deutlich persönlicher und effizienter.“

PA/ Red.

GefÀllt Ihnen der Beitrag?
Facebook
Twitter
LinkedIn
Telegram
WhatsApp
Email
Cookie-Einwilligung mit Real Cookie Banner