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Petfluencer: Nutzer lehnen billige Werbung ab

Bestimmte textliche und visuelle Cues in Sponsored Posts beeinflussen Verhalten von Konsumenten
©pixabay

Ein Like f√ľr eine Katze: offensichtliches Marketing unerw√ľnscht

2022 werden die Ausgaben der Unternehmen f√ľr Influencer-Marketing 16 Mrd. Dollar √ľbersteigen. Parker Woodroof von der University of Alabama at Birmingham Collat School of Business hat das Influencer-Marketing bei Haustieren untersucht. Demnach beeinflussen bestimmte textliche und visuelle Cues in Sponsored Posts das Verhalten der Konsumenten. Details wurden im “Journal of Marketing Theory and Practice” publiziert.

Obacht bei Markenlogos

Die Erwähnung von Sponsoring, der Einsatz von Markenlogos und die allgemeine Sättigung von Sponsoring behindern laut dem Experten das Social-Media-Engagement beim Haustier-Influencer-Marketing. Die treibende Kraft hinter dieser Studie ist laut Woodroof ein Interesse an verschiedenen Influencer-Marketing-Initiativen, die bei einem dominierenden Marktplatz zu wenig untersucht werden. Die Forscher haben die Heimtierbranche ausgewählt, da in diesem Bereich noch keine Daten vorlagen.

Woodroof betont, dass Marken in den vergangenen Jahren einen Reputationsverlust erlitten haben und jetzt auf Influencer als entscheidende F√ľrsprecher setzen. Konsumenten vertrauten Influencern so sehr wie Freunden und der Familie. Nicht nur w√ľrden im konkreten Fall Petfluencer als vertrauensw√ľrdig angesehen, sie seien f√ľr Marken im Vergleich zu Menschen auch kosteng√ľnstiger. “Es sollte mehr Forschung zu Haustier-Influencer-Marketing geben, da es eine zukunftsf√§hige M√∂glichkeit f√ľr Marken zu sein scheint, ihre Botschaften √ľber extrem vertrauensw√ľrdige Stimmen zu kommunizieren”, so Woodroof .

G√ľnstig f√ľr Unternehmen

Laut dem Experten sind Haustier-Influencer ein geeignetes Tool f√ľr Unternehmen, da sie eine kosteng√ľnstige Alternative zu menschlichen Influencern darstellen. Seine Studie zeigt bestimmte M√∂glichkeiten auf, wie sich Werbe-Postings von Petfluencern so gestalten lassen, dass sie das Social-Media-Engagement vorantreiben. Die Studie hat auch Auswirkungen auf die Zukunft. Die Daten zeigen, dass Offenlegungen ein “Persuasion Knowledge” triggern und den Erfolg einer Marke einschr√§nken k√∂nnen. Daher werden Brands weiter nach M√∂glichkeiten suchen, die beim Publikum einen Nachhall finden.

PTE/Red.

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