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ORF, SRF und ARD vereinbaren Kooperationen

Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten haben sich auf Koproduktionen im Wert von jährlich 150 Millionen Euro verständigt.

red01 12:54 Uhr 1 Min. Lesezeit
ORF School of Champions
Drehschluss für die zweite „School of Champions“-Saison - Für die ÖSV-Asse ist die Skisaison beendet – und auch die nächste Generation der sportlichen Talente in der „School of Champions“ kann ihre „Brettln“ nach dem Ski-Winter verstauen, denn die Dreharbeiten zur zweiten, von ORF und SRF produzierten Staffel der beliebten Serie wurden mit Ende März abgeschlossen. Die Zuschauerinnen und Zuschauer müssen allerdings noch ein bisschen auf das Ergebnis warten – die neuen Folgen mit noch mehr Speed, noch mehr Action und noch mehr Drama, in denen Emilia Warenski, Imre Lichtenberger, Luna Mwezi, Mikka Forcher und Moritz Uhl sich einer neuen Disziplin widmen und in die Abfahrtshocke gehen, sollen voraussichtlich 2025 in ORF 1 zu sehen sein. Der Tempowechsel auf der Piste ist allerdings nicht die einzige Herausforderung für den jungen Cast, neben dem u. a. auch Jakob Seeböck, Josephine Ehlert, Gregor Seberg, Simon Hatzl, Thomas Mraz, Ferdinand Hofer, Judith Altenberger, Sonja Romei, Ferdinand Seebacher und Anna Thunhart mitunter im Gasteinertal und in Wien vor der Kamera standen. Die Jung-Sportler:innen sehen sich mit der Frage konfrontiert, wie weit sie bereit sind, füreinander zu gehen. Im Regiesessel nahmen Jakob Fischer sowie erneut Dominik Hartl Platz. Die Drehbücher stammen vom ausführenden Produzenten und Headwriter Samuel Schultschik sowie von Marie-Therese Thill, Thomas Eichtinger und Marlene Rudy. - Im Bild: Georg Stoiber (Moritz Uhl), Bobby Harrer (David-Joel Oberholzer). Foto: ORF/Superfilm/Stefanie Leo. Veröffentlichung honorarfrei nur für redaktionelle Berichterstattung in Sendungszusammenhang und mit Copyrightangabe. Kontakt: ORF/Superfilm/Stefanie Leo

Die Mittel fließen etwa in die 2. Staffeln von School of Champions (Bild) oder die Miniserie Tage, die es nicht gab, die sechsteilige Doku-Dramaserie Die Spaltung der Welt 1939-1953 und eine mehrteilige Dokuserie über die Natur- und Tierwelt in Europa mit mehr als 1.000 Drehtagen an über 50 Drehorten.

Ein stärkerer Fokus werde im Rahmen der Zusammenarbeit auf Formate gelegt, die gezielt für die Mediatheken der Sender und damit insbesondere für jüngere Zielgruppen entwickelt werden, hieß es. „Vor dem Hintergrund eines globalen Wettbewerbs auf den Medienmärkten ist die Kooperation der Öffentlich-Rechtlichen ein wesentlicher Erfolgsfaktor, den wir nicht zuletzt mit unseren Koproduktionsgesprächen stärken und ausbauen“, hielt ORF-Programmdirektorin Stefanie Groiss-Horowitz fest.

 

3Sat und Arte zu einem Sender?

Enden könnte dagegen die Zusammenarbeit für 3Sat. Das deutet zumindest der Entwurf des Reformstaatsvertrages an, den die Medienpolitiker der Bundesländer in Deutschland vorlegten. Der sieht Einsparungen in Form von Zusammenlegungen vor. So könnten etwa ARD alpha und ZDF info verschmelzen. Tagesschau24 und phoenix. Oder eben 3Sat und Arte. Hier dürfte es dann eher das Aus für 3Sat bedeuten. Was letztlich auch der SRF, die ebenfalls mit Einsparungszielen kämpft, zugute kommen würde.

 

apa/red

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