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Oliver Böhm neuer Sprecher von Screenforce

Plattform der Interessen heimischer Broadcaster und ihrer Vermarkter ernennt Walter Zinggls Nachfolger.

12.01.2026 13:47
Redaktion
© Jobst
Oliver Böhm (ORF-Enterprise)

Screenforce Österreich hat mit Jahresbeginn einen neuen Sprecher: Oliver Böhm, CEO von ORF-Enterprise, übernimmt die Funktion von Walter Zinggl, der sich nach jahrzehntelanger Tätigkeit in der Medien- und Kommunikationswirtschaft neuen Aufgaben als Berater widmet und der Branche weiterhin verbunden bleibt.

Screenforce Österreich ist die gemeinsame Initiative von ORF, ORF-Enterprise, ServusTV, ProSiebenSat.1 PULS 4, ATV und RTL AdAlliance und versteht sich als Plattform zur Bündelung der Interessen heimischer Broadcaster und ihrer Vermarkter. Im Zentrum stehen dabei starke Allianzen, Bewusstseinsbildung für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Relevanz nationaler Medien sowie Nachwuchs- und Talenteförderung.

Böhm ist seit 2013 CEO der ORF-Enterprise und verantwortet dort unter anderem die Werbezeitenvermarktung und internationale Content-Lizenzierung des ORF-Medienkonzerns. Darüber hinaus ist er in mehreren Branchengremien aktiv, darunter als Präsident des Vereins Media Award sowie als Vorsitzender des RADIOTEST. Bei Screenforce will er insbesondere die Zusammenarbeit der Bewegtbild-Marktteilnehmer weiter vertiefen und die Position von Broadcastern im zunehmend kompetitiven Werbemarkt stärken.

Ein zentrales Thema wird das Jahr 2026, das mit den Olympischen Winterspielen in Cortina d’Ampezzo und Mailand, dem Eurovision Song Contest in Wien sowie der FIFA-Fußballweltmeisterschaft in Nordamerika ein außergewöhnlich reichweitenstarkes Bewegtbildjahr verspricht. Diese Programmhighlights sollen laut Screenforce genutzt werden, um die kommerzielle wie auch gesellschaftspolitische Bedeutung der Broadcaster stärker sichtbar zu machen.

Parallel dazu will Screenforce den Fokus auf Aus- und Weiterbildung ausbauen. Geplant sind unter anderem verstärkte Kooperationen mit Bildungseinrichtungen sowie die Weiterentwicklung bestehender Formate wie der Screenforce Academy und des Screenforce Days. Auch die Zusammenarbeit mit den Schwesterinitiativen in Deutschland und der Schweiz soll intensiviert werden, insbesondere in den Bereichen Forschung, Wissenschaft und internationale Veranstaltungsformate.

(PA/red)

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