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Neuer Hub vernetzt Europas AI-Elite in Wien

Mit dem AI:AT Coworking Hub entsteht in Wien ein Knotenpunkt für souveräne KI, Hochleistungsrechnen und starke europäische Vernetzung.

25.02.2026 9:20
red04
© Adobe

Mit der Eröffnung des AI:AT Coworking Hub im SOLARIS in Wien setzt die AI Factory Austria (AI:AT) ein sichtbares Zeichen für Österreichs digitale Zukunft. Rund 300 Vertreter:innen aus Wirtschaft, Forschung und öffentlicher Verwaltung – darunter das AI:AT-Konsortium und mehrere europäische AI Factories – diskutierten über souveräne Künstliche Intelligenz, den Zugang zu EuroHPC-Hochleistungsrechnern und die konkrete Umsetzung anspruchsvoller KI-Projekte.

Im Zentrum stand die Frage, wie Österreich im europäischen Wettbewerb nicht nur Schritt halten, sondern aktiv mitgestalten kann. Innovationsminister Peter Hanke bezeichnete die AI Factory als Meilenstein für die digitale Souveränität des Landes. Mit dem neuen Coworking Hub werde ein Raum geschaffen, der von Einsteigerformaten bis zu High-End-Trainings reicht und Unternehmen – insbesondere KMU und Start-ups – den Zugang zu KI-Infrastruktur und Expertise erleichtert.

Europa vernetzt sich in Wien

Die Veranstaltung verband politische Perspektiven mit konkreten Praxisbeispielen. Vertreter:innen aus Industrie, Wissenschaft, Politik und der Europäischen Kommission diskutierten über Infrastruktur, Technologietransfer und Europas Wettbewerbsfähigkeit im KI-Bereich.

Ein zentrales Signal: AI:AT versteht sich als marktneutraler, unabhängiger Zugangspunkt für anspruchsvolle KI-Vorhaben. Infrastrukturzugang, praxisnahe Expertise, Kompetenzaufbau und Vernetzung greifen hier ineinander.

Auch die europäische Dimension wurde greifbar: Beim Austausch mit AI Factories aus Italien, der Slowakei und Slowenien wurde deutlich, dass Wien ein aktiver Teil eines wachsenden europäischen Netzwerks ist – nicht nur organisatorisch, sondern auch operativ.

Erste Erfolge zeigen Wirkung

Seit dem Start des Trainings- und Enablement-Programms im Juli 2025 kann AI:AT messbare Ergebnisse vorweisen:

  • Über 20 Trainings mit mehr als 900 Teilnehmer:innen
  • Mehr als 40 begleitete Vorhaben aus Start-ups, Industrie und Verwaltung
  • Mehr als 10 Partnerschaften
  • 30 Community-Veranstaltungen

Zugleich unterstützt AI:AT Organisationen beim Zugang zu europäischen Hochleistungsrechnern im EuroHPC-Ökosystem und begleitet rechenintensive KI-Projekte entlang ihres gesamten Lebenszyklus – von der Idee bis zur skalierbaren Anwendung.

Brücke zwischen Forschung und Anwendung

Vertreter:innen führender Institutionen wie AIT, TU Wien und Universität Wien betonten die strategische Rolle der AI Factory Austria: Wissenschaftliche Exzellenz solle nicht isoliert bleiben, sondern in wirtschaftliche Wertschöpfung und gesellschaftlichen Nutzen übersetzt werden.

Genau hier setzt AI:AT an: mit souveräner Infrastruktur, hohen Standards bei Datensicherheit und einem starken Netzwerk aus Forschung, Industrie und öffentlicher Verwaltung.

Ein Ort für Zusammenarbeit

Der neue Coworking Hub ist als physischer Knotenpunkt konzipiert. Aktuell arbeiten dort 67 Co-Workers aus 28 Unternehmen und fünf Branchen. Insgesamt stehen 94 Arbeitsplätze zur Verfügung.

Doch AI:AT ist mehr als ein Standort in Wien: Das österreichweite Konsortium bündelt zentrale Forschungs- und Innovationsakteure und verankert KI-Kompetenz im gesamten Land.

Die Botschaft der Eröffnung ist klar: Österreich will KI nicht nur nutzen – sondern aktiv gestalten.

APA/Red.

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