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Musk geht gegen ZDF-Bericht vor

Der Unternehmer wirft dem Sender falsche Darstellung im Zusammenhang mit Protesten in Belfast vor – das ZDF spricht von missverständlicher Formulierung.

16.06.2026 12:40
red04
© Adobe

Elon Musk geht rechtlich gegen das ZDF vor. Anlass ist eine Sendung von „ZDFheute live“, in der es um gewalttätige ausländerfeindliche Proteste in Nordirland ging. Musk kritisiert die Darstellung im Beitrag und spricht auf seiner Plattform X von „ungeheuerlichen Lügen“.

Im Zentrum der Auseinandersetzung steht eine Anmoderation, in der Musk im Zusammenhang mit Protestaufrufen erwähnt wurde. Dabei ging es um Reaktionen auf einen Messerangriff in Belfast sowie anschließende Ausschreitungen. In der Sendung wurde unter anderem der Eindruck vermittelt, ein rassistischer Mob habe „Jagd auf Migranten“ gemacht und es habe entsprechende Aufrufe gegeben.

Musk weist diese Darstellung zurück. Sein Anwalt fordert laut Medienberichten eine Unterlassungserklärung vom ZDF und sieht eine Verletzung von Persönlichkeitsrechten. Andernfalls seien rechtliche Schritte angekündigt.

Das ZDF erklärte inzwischen, die betreffende Formulierung sei unpräzise und könne missverstanden werden. In einem Hinweis wurde die Passage entsprechend eingeordnet und korrigiert.

Laut Bericht wurde Musk in der Sendung im Zusammenhang mit einem geteilten Beitrag des rechtsextremen Aktivisten Tommy Robinson genannt, der nach dem Vorfall zu Protesten aufgerufen hatte. Musk selbst hatte entsprechende Inhalte auf seiner Plattform weiterverbreitet und zu Protesten aufgerufen.

Der Streit zwischen dem Unternehmer und dem Sender wird damit auch juristisch weitergeführt.

APA/Red.

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