Meta muss WhatsApp für KI-Konkurrenten öffnen
Innerhalb von fünf Werktagen soll WhatsApp laut EU-Kommission die Nutzung externer KI-Assistenten wieder erlauben.
Die Europäische Kommission hat den Messengerdienst WhatsApp verpflichtet, KI-Assistenten anderer Anbieter in der Europäischen Union wieder kostenlos zuzulassen. Nach Angaben der Behörde muss der Mutterkonzern Meta die angeordneten Maßnahmen innerhalb von fünf Werktagen umsetzen. Wie die Kommission mitteilte, soll Meta eine Gebühr zurücknehmen, die bislang für andere Anbieter von KI-Diensten erhoben wurde. Die Entscheidung wurde am gestrigen Dienstag bekanntgegeben.
Mehr als nur ein Messenger
WhatsApp wird von vielen Menschen vor allem für die private Kommunikation mit Freunden und Familienmitgliedern genutzt. Der Dienst hat jedoch in den vergangenen Jahren zusätzliche Einsatzbereiche erhalten. So setzen auch Unternehmen zunehmend auf WhatsApp, um mit Kunden in Kontakt zu treten. Verbraucher können über den Messenger beispielsweise Anfragen an den Kundenservice richten oder Bestellungen bei Onlinehändlern aufgeben.
KI-Chatbots im Kundenkontakt
Bei der Kommunikation zwischen Unternehmen und Kunden kommen häufig KI-gestützte Chatbots zum Einsatz. Diese beantworten Anfragen automatisiert und übernehmen verschiedene Aufgaben im Kundendienst. Die Entscheidung der EU-Kommission betrifft damit nicht nur den Messenger selbst, sondern auch die Nutzung von KI-Anwendungen, die über WhatsApp mit Nutzern interagieren.
(APA/red)
Das könnte Sie auch interessieren
Apple erhöht Preise für Mac und iPad
