Mensch bleibt zentral für erfolgreichen KI-Einsatz
Studie zeigt Nachholbedarf bei Organisation und Zusammenarbeit mit AI
Eine Studie von Deloitte zeigt, dass Künstliche Intelligenz Arbeitsprozesse schneller verändert, als sich Unternehmen strukturell anpassen können. Zwar nutzen bereits viele Beschäftigte AI im Alltag, doch oft fehlen klare Rahmenbedingungen, um deren Potenzial vollständig auszuschöpfen. Führungskräfte stehen daher vor der Aufgabe, die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine gezielt zu gestalten.
Laut der Untersuchung unter rund 9.000 Führungskräften weltweit wird Geschwindigkeit zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor. Viele Unternehmen wollen ihre Anpassungsfähigkeit steigern, setzen jedoch weiterhin stark auf technologiezentrierte Ansätze, ohne die organisatorischen Voraussetzungen ausreichend zu berücksichtigen.
Expertinnen wie Gudrun Heidenreich-Pérez und Isabella Schleifer betonen, dass der eigentliche Mehrwert von AI erst durch die gezielte Einbindung der Mitarbeitenden entsteht. Modelle wie „Human-in-the-Loop“, bei denen Menschen AI-Ergebnisse überprüfen, spielen dabei eine wichtige Rolle.
Gleichzeitig gewinnen Fragen zu Verantwortung, Datenqualität und Entscheidungsprozessen an Bedeutung. Viele Unternehmen sind hier noch unzureichend vorbereitet. Um AI erfolgreich einzusetzen, braucht es klare Zuständigkeiten, transparente Strukturen und eine Unternehmenskultur, die kontinuierliches Lernen und Zusammenarbeit fördert.
APA/Red.