Mehr „Mäcci Snacks“ für weniger Budget
McDonald’s Österreich zieht mit 1,50-Euro-Snacks und Epamedia-Plakaten über den Rand.

Man muss schon sehr überzeugt sein von seinem Angebot, wenn man den Preis größer als das Logo aufs Plakat druckt – und gleich noch über den Rahmen hinausragen lässt. Genau das hat McDonald’s jetzt getan: Die neue Out-of-Home-Kampagne macht mit 1,50-Euro-Preisen nicht nur Appetit, sondern auch mächtig Eindruck im Straßenbild. In Zusammenarbeit mit Epamedia, konzipiert von DDB und gebucht über OMD, zeigt die Fast-Food-Marke, dass sich Sonderformate bei Plakaten auszahlen – besonders wenn die Botschaft simpel und verlockend ist: Geht immer.
Kostet wie früher
Das Highlight der Kampagne ist die Zahl selbst: 1,50 € in überdimensionaler, dreidimensionaler Optik. Dieser Preis wirkt wie ein Überbleibsel aus einer günstigeren Ära – fast schon ein sentimentaler Gruß aus der Kindheit. Die dazugehörigen Snacks – jeder kennt sie:
- Hamburger: Der Purist unter den Burgern. Fleisch, Gurke, Soße – fertig. Fast wie früher, als es noch D-Mark und Schilling gab. Nur der Käse fehlt – aber irgendwo muss man ja sparen.
- McToast Käse: Die warme Antwort auf den kleinen Hunger – mit geschmolzenem Käse zwischen zwei weichen Toastscheiben. Ideal für alle, die sich beim Frühstück nicht entscheiden wollen.
- Mini-Schokodrops-Eis: Der süßeste Deal auf der Karte. Perfekt für den Nachmittagsfrust oder das Belohnungsprogramm zwischen zwei Meetings.
- Cappuccino Classico: 1,50 für einen Kaffee? Ja, wirklich. Und nicht irgendeiner – der kleine Schwarze mit Milchschaum funktioniert auch ohne Hipster-Ambiente.
- 0,25-l-Kaltgetränk: Ideal zum Runterspülen – oder als handlicher Beweis, dass man auch mit 250 Millilitern den Durst löschen kann.
- Apfeltasche: Kinderheitserinnerung gefällig? Macht satt, auch wenn Papa wieder mal das Jausenbrot vergessen hat.
Kein Hungerpreis
Mit der formatsprengenden Plakatidee beweist McDonald’s, dass klassische Außenwerbung nicht nur lebt, sondern lacht – besonders, wenn der Preis so lecker ist. „Geht immer“ wird hier wörtlich genommen. Und wer einmal hungrig bei so einem Plakat stehen bleibt, weiß: Diese Art von Direktwerbung trifft direkt in die Magengrube.

Epamedia-CSO Claudia Mohr-Stradner bringt es auf den Punkt: „Wenn Marken über den Rahmen hinausdenken, entstehen OOH-Kampagnen mit echtem Impact.“ In diesem Fall heißt das: Preis schlägt Design, und Wirkung geht über alle Ränder hinaus.
(PA/red)