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Leica bekommt neuen Vorstandschef

Andreas Voll übernimmt Anfang April den Vorstandsvorsitz und folgt damit auf Matthias Harsch, der das Unternehmen mehrere Jahre geleitet hat.

16.03.2026 11:55
red04
© Adobe

Der deutsche Kamerahersteller Leica bekommt einen neuen Vorstandsvorsitzenden. Ab 1. April übernimmt Andreas Voll die Leitung des Unternehmens und tritt damit die Nachfolge von Matthias Harsch an. Dessen Vertrag läuft Ende März aus, nachdem er seit 2017 an der Spitze des Unternehmens stand.

Leica-Mehrheitseigentümer und Aufsichtsratsvorsitzender Andreas Kaufmann würdigte die Arbeit seines bisherigen Vorstandschefs. Unter Harsch habe das Unternehmen seine Position als Premiummarke im Bereich Fotografie und Optik weiter gestärkt und gleichzeitig neue Geschäftsfelder erschlossen.

Der neue Vorstandschef Andreas Voll gilt laut Kaufmann als international erfahrener Manager mit umfangreicher Expertise in den Bereichen Premium-Technologie, Markenführung und strategische Unternehmensentwicklung.

Während der Amtszeit von Harsch konnte Leica mehrere Rekordumsätze erzielen. Im Geschäftsjahr 2024/25 steigerte das Unternehmen seinen Umsatz um 7,6 Prozent auf rund 596 Millionen Euro – ein neuer Höchstwert. Der Kamerahersteller mit Sitz im hessischen Wetzlar beschäftigt weltweit etwa 2.300 Mitarbeiter.

Zu den positiven Entwicklungen trug zuletzt auch ein wachsendes Interesse an hochwertigen Kompaktkameras bei. Zudem stellte Harsch erst kürzlich eine neue Version des Leitzphone vor, die weltweit vermarktet wird.

Mehrheitseigentümer von Leica ist Andreas Kaufmann mit 55 Prozent der Anteile. Weitere 45 Prozent hält der Finanzinvestor Blackstone. In den vergangenen Monaten gab es Spekulationen über einen möglichen Verkauf einer Mehrheitsbeteiligung. Kaufmann erklärte dazu jedoch, dass man sich zu entsprechenden Marktgerüchten nicht äußere und betonte gleichzeitig das langfristige Engagement der Familie im Unternehmen.

APA/red.

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