KI-Nachfrage sorgt bei Arm für starkes Wachstum
Der Chipentwickler Arm profitiert vom Boom rund um Künstliche Intelligenz und hebt seine Erwartungen an.
Der britische Chipentwickler Arm Holdings hat dank der hohen Nachfrage nach Technologien für Künstliche Intelligenz bessere Geschäftszahlen vorgelegt als erwartet. Für das laufende Quartal rechnet das Unternehmen mit einem Umsatz von rund 1,26 Milliarden US-Dollar und übertrifft damit die Prognosen von Analysten.
Auch im vergangenen Quartal lag der Umsatz mit 1,49 Milliarden US-Dollar über den Erwartungen. Der bereinigte Gewinn pro Aktie soll ebenfalls höher ausfallen als bisher angenommen.
An der NYSE reagierten Anleger positiv: Die Arm-Aktie legte nachbörslich um rund neun Prozent zu. Seit Jahresbeginn hat das Papier bereits deutlich an Wert gewonnen und entwickelte sich stärker als viele andere Chipunternehmen.
Arm profitiert vor allem von den hohen Investitionen großer Technologiekonzerne in KI-Rechenzentren. Die Chiparchitektur des Unternehmens gilt als besonders energieeffizient, was angesichts des steigenden Stromverbrauchs moderner KI-Systeme ein wichtiger Vorteil ist.
Firmenchef Rene Haas zeigte sich optimistisch für das Geschäft mit Rechenzentren und verwies auf steigende Lizenzeinnahmen in diesem Bereich. Belastet wird das Unternehmen derzeit jedoch durch Engpässe bei Speicherchips, die das Smartphone-Geschäft bremsen.
Für die kommenden Jahre setzt Arm große Erwartungen in einen neuen AGI-Prozessor für Rechenzentren. Nach Unternehmensangaben wurden dafür bereits Aufträge im Wert von rund zwei Milliarden US-Dollar für die Geschäftsjahre 2027 und 2028 gesichert.
APA/Red.