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Google warnt vor Datenschutzproblemen

Anonymisierung von Suchdaten laut Konzern nicht ausreichend sicher.

red04 10:29 Uhr 1 Min. Lesezeit
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Im Streit um die Weitergabe von Nutzerdaten zwischen Google und der Europäische Kommission verschärft sich die Debatte um den Datenschutz. Der Google-Forscher Sergei Vassilvitskii warnt, dass das vorgeschlagene Verfahren zur Anonymisierung von Suchdaten nicht ausreiche, um die Privatsphäre der Nutzer zu schützen. Unternehmensintern sei es gelungen, Personen in anonymisierten Datensätzen innerhalb kurzer Zeit wieder zu identifizieren.

Hintergrund sind Pläne der EU, Google zur Weitergabe bestimmter Suchmaschinendaten an Wettbewerber zu verpflichten, darunter auch an OpenAI. Ziel ist es, mehr Wettbewerb im digitalen Markt zu ermöglichen. Die Daten sollen unter anderem Informationen zu Suchanfragen, Rankings sowie Klickverhalten umfassen.

Die Regelung ist Teil des Digital Markets Act, mit dem die Marktmacht großer Technologiekonzerne begrenzt werden soll. Google kündigte an, bei Gesprächen mit den EU-Behörden strengere Schutzmaßnahmen vorzuschlagen.

Die endgültige Entscheidung über die konkreten Vorgaben steht noch aus. Bei Verstößen gegen die neuen Regeln drohen dem Unternehmen empfindliche Geldstrafen von bis zu zehn Prozent des weltweiten Jahresumsatzes.

APA/Red.

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