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Ferienzeit verändert den Medienalltag

Während der Sommerferien gewinnen Streaming, Social Media und Podcasts für viele Menschen an Bedeutung.

19.08.2026 9:51
red04
© Adobe Stock
Viele Reisende laden Inhalte bereits vor der Abfahrt oder dem Flug herunter, um sie auch ohne Internetverbindung nutzen zu können.

Ob am Strand, auf der Zugfahrt oder beim Stadtbummel – in den Sommerferien wird das Smartphone für viele Menschen zum ständigen Begleiter. Es dient als Kamera, Navigationsgerät, Reiseplaner und Unterhaltungszentrale zugleich. Dadurch verändert sich auch die Mediennutzung: Inhalte werden häufiger unterwegs und deutlich spontaner konsumiert als im Alltag.

Streaming begleitet die Reise

Filme und Serien werden während der Ferien häufig auf mobilen Geräten angesehen. Viele Reisende laden Inhalte bereits vor der Abfahrt oder dem Flug herunter, um sie auch ohne Internetverbindung nutzen zu können. Streaming wird dadurch flexibler und passt sich dem Reisealltag an – sei es zur Unterhaltung während der Anreise oder zum Entspannen am Urlaubsort.

Mehr Zeit für Social Media

Besonders deutlich zeigt sich die Veränderung bei sozialen Netzwerken. Laut einer repräsentativen Bitkom-Umfrage gehört es für rund die Hälfte der Social-Media-Nutzer zum Urlaub dazu, Fotos oder Videos zu teilen. Rund zwei Drittel informieren sich über Plattformen wie Instagram oder TikTok über Ausflugsziele, Restaurants oder Freizeitangebote. Etwa jeder Dritte gibt zudem an, im Urlaub mehr Zeit in sozialen Netzwerken zu verbringen als ursprünglich geplant.

Podcasts für unterwegs

Auch Podcasts gehören für viele zum Reisegepäck. Ob auf langen Autofahrten, im Zug oder beim Spaziergang am Urlaubsort – Audioformate lassen sich unkompliziert unterwegs hören und sind deshalb gerade während der Ferien eine beliebte Ergänzung zu Musik und Streaming-Angeboten.

Mediennutzung wird mobiler

Die Sommerferien verändern vor allem die Art, wie Medien genutzt werden. Inhalte werden seltener zu festen Zeiten und häufiger unterwegs oder zwischendurch konsumiert. Das Smartphone rückt dabei noch stärker in den Mittelpunkt und bündelt Unterhaltung, Information und Kommunikation in einem Gerät.

(red)

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