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Facebook im Kampf gegen Propaganda und Fake News

Staatlich kontrollierte Medien sollen gut sichtbar als solche gekennzeichnet werden.
© Pixabay

Facebook ergreift gut ein Jahr vor der US-PrĂ€sidentenwahl weitere Maßnahmen, um die Verbreitung von Propaganda und gefĂ€lschter Nachrichten bei dem Online-Netzwerk einzudĂ€mmen. So sollen kĂŒnftig staatlich kontrollierte Medien – wie etwa der russische Fernsehsender Russia Today – gut sichtbar als solche gekennzeichnet werden.

Zudem wird das Online-Netzwerk bei BeitrĂ€gen, die von unabhĂ€ngigen FaktenprĂŒfern fĂŒr falsch erklĂ€rt wurden, prominenter darauf hinweisen, wie Facebook am Montag, den 21. Oktober, mitteilte.

Facebook sei in den vergangenen Jahren deutlich besser im Kampf gegen Propaganda und gefĂ€lschte Nachrichten geworden, betonte GrĂŒnder und Chef Mark Zuckerberg in einer Telefonkonferenz. Zugleich sei das Online-Netzwerk aber immer ausgeklĂŒgelteren Attacken aus LĂ€ndern wie Russland, Iran und China ausgesetzt. Facebook gab auch bekannt, dass drei Kampagnen aus dem Iran und eine aus Russland entdeckt und gestoppt wurden, die sich als gewöhnliche Nutzer ausgaben. Ihre BeitrĂ€ge hĂ€tten auf Menschen in den USA, Lateinamerika und Nordafrika gezielt.

Facebook war unter massive Kritik geraten, weil das Online-Netzwerk im Umfeld der US-PrĂ€sidentenwahl 2016 fĂŒr groß angelegte Kampagnen aus Russland missbraucht wurde, die darauf zielten, die Spannungen in der US-Gesellschaft zu verschĂ€rfen.

Accounts von gewĂ€hlten Politikern, Wahl-Kandidaten und deren Mitarbeitern sollen in einem Programm mit dem Namen “Facebook Protect” verstĂ€rkt abgesichert werden, hieß es weiter. SchĂ€rfer will Facebook gegen Versuche vorgehen, WĂ€hler einzuschĂŒchtern oder zum Beispiel ĂŒber Ort und Ablauf der Abstimmung falsch zu informieren.

 

APA/Red

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