Europa soll KI-Investitionen forcieren

Die Freiheitliche Wirtschaft warnt vor einem Rückstand Europas im globalen KI-Wettbewerb und fordert mehr Investitionen in Infrastruktur und weniger Regulierung.

24.06.2026 12:27
red04
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Die Freiheitliche Wirtschaft übt deutliche Kritik an der aktuellen europäischen Digital- und KI-Politik. Ihrer Ansicht nach drohe Europa im internationalen Wettbewerb um künstliche Intelligenz zunehmend ins Hintertreffen zu geraten, während andere Regionen wie die USA und China massiv in Infrastruktur und Rechenleistung investieren.

Künstliche Intelligenz ist bereits in vielen Unternehmen im Einsatz und wird zur Effizienzsteigerung, Kostensenkung und Entlastung von Fachkräften genutzt. Aus Sicht der Wirtschaft ist die Technologie damit längst Teil des betrieblichen Alltags und bietet erhebliches wirtschaftliches Potenzial.

Kritisiert wird insbesondere die europäische Regulierungspolitik. Zu viele Vorgaben, Berichtspflichten und bürokratische Hürden würden Investitionen erschweren und Innovationen bremsen. Gleichzeitig wachse die Abhängigkeit von außereuropäischen Technologieanbietern, was als Risiko für die digitale Souveränität Europas gesehen wird.

Gefordert wird daher eine stärkere Fokussierung auf den Ausbau digitaler Infrastruktur, insbesondere von Rechenzentren, sowie auf wettbewerbsfähige Energiepreise und bessere Investitionsbedingungen. Ziel müsse es sein, Europa technologisch unabhängiger und international konkurrenzfähiger zu machen.

Die Freiheitliche Wirtschaft warnt davor, dass eine Überregulierung die Entwicklung von KI weiter verlangsamen könnte und Europa im globalen Wettbewerb dauerhaft an Boden verlieren würde.

APA/Red.

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