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EU-Zweifel an Tesla-Autopilot

Europäische Behörden äußern Sicherheitsbedenken gegen Teslas Fahrassistenzsystem „Full Self-Driving“.

05.05.2026 12:54
red04
© Adobe

Die Zulassung der Fahrassistenz-Software „Full Self-Driving“ (FSD) des US-Elektroautobauers Tesla stößt in Europa auf zunehmenden Widerstand. Mehrere nationale Fahrzeugbehörden aus Schweden, Finnland, Dänemark und Norwegen äußerten laut Berichten erhebliche Sicherheitsbedenken gegenüber der Technologie.

Im Zentrum der Kritik stehen mögliche Geschwindigkeitsüberschreitungen des Systems sowie Schwierigkeiten im Umgang mit schwierigen Fahrbedingungen, etwa auf vereisten Straßen. Auch die Bezeichnung „Full Self-Driving“ wird von den Behörden als irreführend bewertet, da das System weiterhin eine dauerhafte Aufmerksamkeit der Fahrer erfordert.

Parallel dazu beraten europäische Regulierungsstellen in Brüssel über mögliche gemeinsame Standards für die Zulassung. Während die niederländische Zulassungsbehörde RDW eine europaweite Genehmigung grundsätzlich unterstützt und dem System unter bestimmten Bedingungen Sicherheitsvorteile zuschreibt, bleiben viele nationale Behörden skeptisch.

Für Tesla ist die Entscheidung von großer Bedeutung, da das Unternehmen mit der Technologie neue Marktanteile in Europa sichern will. Die Software wird dort im Abo-Modell angeboten und gilt als wichtiger Baustein der zukünftigen Unternehmensstrategie. Trotz der Kritik zeigt sich Tesla weiterhin optimistisch, eine Zulassung in naher Zukunft erreichen zu können.

APA/Red.

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