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Einigung zu Hass-Botschaften

Facebook: Vereinbarung gibt allen Beteiligten "gemeinsame Sprache".
© Pixabay

Die Online-Plattformen Facebook, Twitter und YouTube haben sich mit Werbekunden auf ein Vorgehen gegen Hass im Netz geeinigt. Gemeinsam habe man eine “Definition fĂŒr Hass-Botschaften” gefunden und sich auf eine Zusammenarbeit zu deren BekĂ€mpfung geeinigt, teilte die Weltföderation der Werbetreibenden (WFA) am Mittwoch mit. Zahlreiche Unternehmen und Prominente hatten die Online-Netzwerke zuletzt aufgefordert, mehr gegen Hass im Internet zu unternehmen.

Die Vize-PrĂ€sidentin von Facebook, Carolyn Everson, sagte, die Einigung gebe allen Beteiligten “eine gemeinsame Sprache, um gegen den Hass im Internet vorzugehen”. Vor dem Hintergrund der Anti-Rassismus-Proteste in den USA und anderen LĂ€ndern hatten BĂŒrgerrechtsaktivisten einen Aufruf zum Werbeboykott von Facebook lanciert, um die Beseitigung solcher Inhalte zu erreichen. Zahlreiche Großunternehmen stoppten daraufhin das Schalten von Anzeigen auf Facebook. Unter den Teilnehmern des Boykotts waren auch Unternehmen wie der Autobauer VW, die Sportartikel-Hersteller Adidas und Puma sowie der Softwarekonzern SAP.

Die Einigung lege vor allem eine gemeinsame Definition von schĂ€dlichen Inhalten fest und sehe Standards fĂŒr deren Meldung vor, teilte die WFA mit. Bisher seien besonders die unterschiedlichen MaßstĂ€be der Plattformen fĂŒr Werbetreibende ein Problem bei der Entscheidung, wo sie ihre Werbung platzieren.

 

APA/Red

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