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Deutschland baut Rechenzentren aus

Kapazitäten sollen bis 2030 deutlich wachsen, besonders im KI-Bereich.

17.03.2026 12:28
red04
© Adobe

Die deutsche Regierung plant, die Kapazitäten von Rechenzentren bis 2030 mindestens zu verdoppeln. Wie Digitalminister Karsten Wildberger erklärte, sollen die Kapazitäten für Künstliche Intelligenz sogar auf mindestens das Vierfache steigen. Grundlage dafür ist eine neue Strategie mit mehreren Maßnahmen.

Geplant ist unter anderem, geeignete Standorte für Investoren bereitzustellen sowie Genehmigungsverfahren zu beschleunigen. Auch steuerliche Änderungen sind vorgesehen, damit Kommunen stärker von Rechenzentren profitieren. Trotz dieser Schritte sieht die Regierung weiterhin einen Rückstand gegenüber den USA.

Der Markt wird derzeit stark von internationalen Konzernen dominiert, etwa Amazon Web Services, Microsoft und Google. Diese investieren bereits massiv in neue Infrastruktur. Aus Deutschland engagieren sich unter anderem die Deutsche Telekom und die Schwarz-Gruppe.

Als Standortvorteile gelten eine stabile Energieversorgung, gute Infrastruktur und ein wachsender Anteil erneuerbarer Energien. Gleichzeitig stellt der hohe Strombedarf von Rechenzentren eine Herausforderung dar, insbesondere wegen begrenzter Kapazitäten im Stromnetz.

Insgesamt soll die Strategie Deutschland im internationalen Wettbewerb stärken und den steigenden Bedarf an digitaler Infrastruktur decken.

APA/Red.

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