Das Pyjama-Drama
Christian Nusser hat mich auf seiner Newsflix-Page freundlich mit meinem Weißmann-Elaborat gefeatured.
Dafür danke ich ihm sehr.
Durchaus mutig, wenn man weiß, dass Ekaterina und ich seit Jahr und Tag von der Tageszeitung „Heute“ konsequent geschnitten werden.
Zwar erschließt sich uns nicht, warum das so ist, aber der O. wird schon seine Gründe dafür haben.
Da wir fast überall sonst vorkommen, haben wir das verkraftet 🙂
In seiner Glosse „Weißmann-Kündigung wird für den ORF zur Millionenshow“ bringt Nusser zwei Fotos von mir samt höchst amüsanter Bildlegende.
Nun ist Nusser nicht unbedingt der modeaffinste heimische Journalist, um das einmal vorsichtig zu formulieren.
Es gibt Fotos von ihm in schlecht sitzenden Anzügen, stets mit offenem Hemdkragen, ohne Krawatte.

Dafür schreibt er brillant. Das tröstet darüber hinweg.
Über mich schrieb er einmal: „Christian Mucha machte seine eigene Eitelkeit zur Richtschnur der Branche. Und lag damit goldrichtig.“
So etwas fällt nur einem völlig uneitlen Menschen ein…
Lieber Christian: Pyjamas werden üblicherweise aus Seide, Satin oder Flanell hergestellt. Der von dir kritisierte Dreiteiler ist aus einer hervorragenden Wolle Super 140. Und übrigens der einzige Maßanzug, den ich besitze.
Als einer der sparsamsten Österreicher würde ich mir nie, nie, nie einen Maßanzug kaufen. Schad ums Geld. Dabei gäbe es den Dreiteiler um schlanke 1.500 Euro.
Den freilich hat mir Stefanie Hausner geschenkt – eine großartige bayrische Designerin, die für Ekaterina vor drei Jahren deren Opernballkleid geschneidert hat.
Und weil das überall – garniert mit höchstem Lob der Modejournalistinnen – veröffentlicht wurde, erhielt Katja zum Dank die Robe. Und ich den Anzug…
Also bitte – vergib mir dieses Posting. Aber über die Steffi lass ich nix kommen…
PS: Bei genauerem Nachdenken ahne ich, dass er in Wahrheit nur mit dem Pyjama-Drama einen Grund finden wollte, mich in einem der ehrenvollsten Momente meines Lebens abzulichten.
Dafür danke.