Chipmangel durch KI erschwert Internetzugang
Teurere Smartphones bremsen die weltweite Verbreitung von Internetzugängen.
Engpässe bei Mikrochips infolge des Booms in der Künstliche Intelligenz behindern laut der Mobilfunkvereinigung GSMA den Ausbau des Internetzugangs weltweit. Höhere Preise für Smartphones gelten dabei als zentrales Problem, da vor allem günstige Geräte für viele Menschen entscheidend sind.
Schätzungen der Vereinte Nationen zufolge hatten 2025 rund 2,2 Milliarden Menschen keinen Zugang zum Internet. Gleichzeitig leben nur wenige in Regionen ohne Netzabdeckung – entscheidend ist vielmehr der Zugang zu bezahlbaren Geräten.
Durch die hohe Nachfrage nach leistungsstarken Chips für Rechenzentren priorisieren Hersteller zunehmend lukrativere Produkte, während einfachere Chips für günstige Smartphones knapper werden. Das könnte besonders Regionen wie Afrika treffen. Branchenvertreter warnen zudem, dass die Situation noch Jahre anhalten könnte und damit die digitale Entwicklung bremst.
APA/Red.