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BBC legt Nachrichtensender zusammen und streicht Dutzende Stellen

Neuer Sender BBC News soll im April 2023 starten
© Unsplash

Wegen der Fusion von BBC News und BBC World News verlieren etwa 70 Beschäftigte ihre Jobs

Die BBC legt ihre Nachrichtensender zusammen und streicht deshalb Dutzende Stellen in Gro√übritannien. Wegen der Fusion von BBC News und BBC World News verlieren etwa 70 Besch√§ftigte ihre Jobs, wie die Nachrichtenagentur PA am Donnerstag unter Berufung auf eigene Informationen meldete. Der neue Sender BBC News, der im April 2023 an den Start gehen soll, wird tags√ľber von London und w√§hrend der britischen Nacht von Singapur und Washington senden.

In der US-Hauptstadt w√ľrden 20 neue Stellen entstehen, hie√ü es von PA weiter. Die BBC teilte mit, es werde eine optimierte Organisation geschaffen, die “den gr√∂√ütm√∂glichen Nutzen aus der Lizenzgeb√ľhr zieht und mehr f√ľr das Publikum liefert”.

Der √∂ffentlich-rechtliche Sender muss rund 285 Millionen Pfund (337 Mio Euro) sparen, nachdem Kulturministerin Nadine Dorries angek√ľndigt hatte, in den kommenden beiden Jahren die Geb√ľhren von j√§hrlich 159 Pfund einzufrieren. Das Gesch√§ftsmodell der British Broadcasting Corporation (BBC), die in diesem Jahr ihren 100. Geburtstag feiert, ist stark von den Geb√ľhren abh√§ngig. Zuvor war bereits bekannt geworden, dass die Sender BBC Four, Radio 4 und CBBC nicht mehr als lineare Kan√§le weiterbetrieben werden. In den vergangenen eineinhalb Jahren verlie√üen bereits 1.200 Mitarbeiter den Sender.

Digitaldirektorin Naja Nielsen sagte: “Unser Ziel ist, den besten Live- und Breaking-Video-Nachrichtendienst der Welt zu schaffen – auf unseren Webseiten, unseren Apps, auf iPlayer und auf unserem neuen TV-Nachrichtenkanal.” Das Medienverhalten √§ndere sich, Dutzende Millionen Menschen verfolgten die Live-Berichterstattung im Netz. “Deshalb investieren wir in neue M√∂glichkeiten zur Berichterstattung √ľber aktuelle Nachrichten, und unser Nachrichtensender und unsere digitalen Teams werden Hand in Hand zusammenarbeiten, um dem Publikum im In- und Ausland den besten Journalismus zu bieten”, sagte Nielsen.

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