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Apple liefert Software-Update für iPhone 12 in Frankreich aus

Hohe elektromagnetische Strahlung im Fokus - Deutsche Bundesnetzagentur in Kontakt mit französischen Behörden zu europaweiter Lösung
©pexels

Im Streit um überhöhte elektromagnetische Strahlung des iPhone 12 hat Apple Insidern zufolge französischen Behörden eine nachgebesserte Software vorgelegt. Dieses Update werde nun geprüft, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person aus dem Digitalministerium am Dienstag. Am Mittwoch wäre eine Frist hierfür abgelaufen. Danach hätte der bisherige Verkaufsstopp in Frankreich zu einem Rückruf sämtlicher bereits im Umlauf befindlichen Geräte ausgeweitet werden können.

Die französische Strahlenaufsicht ANFR hatte vor einigen Wochen bei Tests des iPhone 12 bei einem bestimmten Anwendungsszenario, das allerdings nicht Teil der europäischen Prüfnorm ist, überhöhte Werte gemessen. Apple entgegnete, die Geräte hielten internationale Vorgaben ein, willigte dann aber in die Entwicklung eines Software-Updates ein, um die Strahlung beim französischen Testszenario zu senken.

Andere Staaten wie Italien oder Belgien drängen darauf, das nachgebesserte Programm auch den dortigen Kunden zur Verfügung zu stellen. Von der deutschen Bundesnetzagentur (BNetzA) hieß es dazu: “Wir sind in Kontakt mit der französischen Behörde zu einer europaweiten Lösung.”

Die ANFR prüfte den Angaben zufolge die sogenannte Spezifische Absorptionsrate (SAR). Sie gibt an, wie stark elektromagnetische Strahlung von einem Material aufgenommen und dadurch erwärmt wird. Allerdings wurden nach Aussagen der Weltgesundheitsorganisationen (WHO) bei Studien bisher keine Gesundheitsschäden durch Mobiltelefone festgestellt.

APA/Red.

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