Ö3-Podcast-Award hört sich freundlich an
Das Comedy-Format „Das Café am Rande der Freundlichkeit“ gewinnt Platz 1 in der Hauptkategorie.

Beim 5. Ö3-Podcast-Award stand heuer alles im Zeichen der Leichtigkeit: Der Comedy-Podcast „Das Café am Rande der Freundlichkeit“ holte sich Platz 1 und damit die begehrteste Trophäe des Landes. Hinter dem Format stehen die Salzburger Robin Limpek, Marco Johannes Wagner und Wolfram Felice, die mit Charme, Selbstironie und einer treuen Fangemeinde – den „Randis und Randieschen“ – ihre Hörer mobilisieren konnten.

Die Zahl der Nominierungen spricht für sich: Knapp 60.000 Empfehlungen gingen insgesamt ein – ein neuer Rekord. Und „Das Café am Rande der Freundlichkeit“ wurde dabei so oft genannt wie kein Podcast zuvor. Was das über Reichweite aussagt? Schwer zu sagen. Denn wie so oft in der Audio-Branche gilt: Zahlen sind geduldig – und meist vertraulich. Wer sich durchsetzt, hat entweder die Masse hinter sich oder versteht es besonders gut, sie zu mobilisieren. Oder beides.
#glaubandich-Podcast gewinnt
Neben der Hauptkategorie wurden auch der Ö3-Corporate-Award und der Newcomer-Award vergeben. Als bester Unternehmenspodcast setzte sich der #glaubandich-Podcast von Johannes Pracher (Sparkasse OÖ) durch. Wer so einen Sieger kürt, weiß vermutlich sehr genau, worauf es in der Business-Kommunikation ankommt. Vermutlich eine Expert:innen-Jury.
In der Newcomer-Kategorie holte sich „Drama, Tea & Therapy“ den ersten Platz – ein unterhaltsames Format zwischen Alltagschaos und Seelengespräch. Auch das ein Indiz dafür, dass Podcasts wieder persönlicher, verspielter und nahbarer werden. Die Zeiten, in denen ausschließlich Business-Formate, politisch motivierte Talks, journalistische Ersatzhandlungen und Gesundheitsratgeber die Charts anführten, sind offenbar vorbei.
(PA/red)