EU-Abgeordnete sorgen sich um Nachrichtenagenturen

Österreichs EU-Abgeordneter Lukas Mandl fordert gemeinsam mit Kollegen Unterstützung für Nachrichtenagenturen.

27.10.2026 14:31
red04
© Guillaume Périgois / Unsplash

EU-Parlamentarier aus 14 Ländern fordern die Europäische Kommission auf, Maßnahmen zum Erhalt von Nachrichtenagenturen zu ergreifen. Anlass ist das drohende Aus der finnischen Nachrichtenagentur Finnish News Agency STT. Initiiert wurde die parlamentarische Anfrage vom österreichischen ÖVP-Abgeordneten Lukas Mandl, der sie gemeinsam mit vier weiteren österreichischen EU-Parlamentariern unterstützt.

Sorge um die mediale Infrastruktur

In der Anfrage äußern die Abgeordneten ihre Sorge um die „mediale Infrastruktur Europas“. Das Beispiel Finnland sei ein „Symptom eines breiten Trends“, der Medienorganisationen betreffe, die auf Fakten und professionellem Journalismus basieren. „Zu einer Medienlandschaft beizutragen, die Transparenz und Wahrhaftigkeit fördert, gehört heute zur Daseinsvorsorge. Es ist eine Verpflichtung der Politik. Es ist lebenswichtig für die Demokratie“, erklärte Mandl.

Vier Fraktionen beteiligt

Unterstützt wird die parlamentarische Anfrage von Abgeordneten der Europäischen Volkspartei (EVP), der Sozialdemokraten (S&D), der konservativen ECR und der liberalen Renew-Fraktion. Aus Österreich haben neben Mandl auch Helmut Brandstätter, Reinhold Lopatka, Anna Stürgkh und Angelika Winzig unterzeichnet.

(APA/red)

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