ORF streicht tägliches „ZiB Magazin“
Mit der Einstellung des täglichen „ZiB Magazin“ ist auch offen, welches Format künftig den Sendeplatz kurz nach 20 Uhr übernimmt.
Der ORF stellt das tägliche „ZiB Magazin“ mit Jahresende ein. Die rund vierminütige Sendung, die kurz nach 20 Uhr ausgestrahlt wird, fällt dem aktuellen Spardruck beim öffentlich-rechtlichen Sender zum Opfer. Der Kurier berichtete zuerst, der ORF bestätigte die Einstellung gegenüber der APA. Die Streichung sei „eine der ersten Maßnahmen im Rahmen der notwendigen Einsparungen in der ORF-Information“, teilte der ORF mit. Gleichzeitig soll die Marke „ZiB Magazin“ erhalten bleiben. Für 2027 sind zehn bis zwölf Ausgaben mit einer Länge von jeweils rund 50 Minuten geplant. Vorgesehen ist ein Formatmix aus Magazin, Reportage und Dokumentation.
Einsparungen im hohen sechsstelligen Bereich
Die ORF-Chefredaktion erwartet sich durch die Umstellung Einsparungen „im hohen sechsstelligen Bereich“. Gleichzeitig soll das neue Format eine größere Reichweite erzielen und damit mehr Wirkung beim Publikum entfalten. Was künftig auf dem bisherigen Sendeplatz des „ZiB Magazin“ zu sehen sein wird, ist noch offen. Auch die Zukunft der „Millionenshow“ ist nicht geklärt. Die Sendung sei bis Sommer 2027 finanziert, erklärte der ORF gegenüber dem Kurier. Über eine Fortsetzung danach werde im Rahmen der allgemeinen langfristigen Planungen entschieden.
(APA/red)