Skepsis gegenüber KI-Inhalten wächst
Eine Mehrheit der Befragten fordert Transparenz bei KI-Inhalten und wünscht sich mehr echte, nachvollziehbar menschlich erstellte Beiträge.
Eine aktuelle Studie des Research-Instituts Marketagent zeigt, dass Künstliche Intelligenz in Österreich bereits breit genutzt wird, gleichzeitig aber zunehmend kritisch gesehen wird. Viele Menschen stoßen regelmäßig auf KI-generierte Inhalte, bewerten deren Qualität jedoch nur als mittelmäßig und stehen der wachsenden Menge solcher Inhalte skeptisch gegenüber.
Rund die Hälfte der Befragten nutzt KI mindestens wöchentlich, vor allem zur schnellen Informationssuche. Besonders junge Menschen greifen häufig auf entsprechende Anwendungen zurück. Trotz der hohen Nutzung ist die Haltung gegenüber KI ambivalent: Während ein Teil der Bevölkerung positiv eingestellt ist, äußert ein erheblicher Anteil auch Ablehnung oder Unsicherheit.
Ein zentrales Ergebnis der Studie ist der starke Wunsch nach Transparenz. Die große Mehrheit spricht sich dafür aus, KI-generierte Inhalte klar zu kennzeichnen, da sich nur wenige sicher fühlen, solche Inhalte zuverlässig zu erkennen. Gleichzeitig wird eine Veränderung der Social-Media-Nutzung festgestellt: Das Vertrauen in Inhalte sinkt, und viele Nutzerinnen und Nutzer konsumieren vorsichtiger oder reduzieren ihre Nutzung.
Zudem wird eine zunehmende Verbreitung von einfachen, massenhaft produzierten KI-Inhalten wahrgenommen, die häufig als qualitativ minderwertig eingeschätzt werden. Viele Befragte befürchten dadurch eine Verdrängung hochwertiger, menschlich erstellter Inhalte sowie eine Zunahme von Desinformation.
ApA/Red.
