ÖAK erweitert Podcast-Ranking um YouTube
Das Podcast-Ranking der ÖAK wird um eine zusätzliche Kennzahl erweitert und zeigt nun auch Abrufzahlen auf YouTube.
Die Österreichische Auflagenkontrolle (ÖAK) hat ihr 2024 eingeführtes Podcast-Ranking um eine weitere Messgröße ergänzt. Neben den bisher erfassten Podcast-Downloads werden nun auch die von YouTube ausgewiesenen Aufrufzahlen von Podcast-Episoden veröffentlicht. Aktuell fließen die Daten von zwölf YouTube-Kanälen in die Auswertung von insgesamt 44 Podcasts ein.
„Fellner!Live“ bei YouTube voran
Bei den auf YouTube erzielten Abrufzahlen liegt das Format „Fellner!Live“ von oe24 mit 1,35 Millionen Aufrufen im Mai an der Spitze. Knapp dahinter folgt „Thema des Tages“ vom Standard mit 1,34 Millionen Aufrufen. Die YouTube-Werte werden jedoch getrennt vom eigentlichen Podcast-Ranking ausgewiesen und haben keinen Einfluss auf dessen Platzierungen.
Geschichte-Podcasts dominieren
An der Spitze der Download-Charts behauptet sich weiterhin „Geschichten aus der Geschichte“. Der Podcast verzeichnete im Mai rund 2,65 Millionen Downloads. Auf Rang zwei folgt „Sternengeschichten“ von Florian Freistetter mit 1,1 Millionen Downloads. Dahinter liegt „Thema des Tages“ mit 723.000 Downloads. Weitere Plätze belegen „Falter Radio“ sowie „Inside Austria“ vom Standard. Während „Fellner!Live“ bei den YouTube-Aufrufen die höchste Reichweite erzielt, erreicht das Format im Download-Ranking mit 85.400 Abrufen lediglich Platz acht.
Wege der Podcast-Nutzung
Nach Angaben der ÖAK soll die zusätzliche Veröffentlichung der YouTube-Daten ein umfassenderes Bild der Nutzung von Podcast-Angeboten ermöglichen. ÖAK-Präsidentin Marcela Atria betont in einer Aussendung, dass Podcasts mittlerweile über verschiedene Plattformen konsumiert würden. Die ergänzende Ausweisung der YouTube-Aufrufe solle daher für mehr Transparenz sorgen und dem Markt eine breitere Datengrundlage für Analysen und Vergleiche bieten. Die auf YouTube erzielten Aufrufe werden als eigenständige Kennzahl dargestellt und nicht mit den Download-Zahlen zusammengeführt. Damit will die ÖAK die plattformübergreifende Verbreitung von Podcasts sichtbar machen, ohne die bestehende Rangliste der Downloads zu verändern.
(APA/red)
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