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Die Zukunft im Dialog: Das war das KURIER Speak Out

Von Künstlicher Intelligenz über Energie bis Stadtentwicklung: Das KURIER Speak Out Festival widmete sich den zentralen Zukunftsfragen unserer Zeit.

12.06.2026 11:25
sgnambs
© KURIER/Romar Ferry
Unter dem Motto „Nachhaltigkeit, Innovation und neue Ideen für die Zukunft“ brachte das KURIER Speak Out Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Medien und Technologie zusammen.

Nachhaltigkeit und Innovation sind die entscheidenden Hebel für eine erfolgreiche Zukunft. Wie eng beide Themen miteinander verbunden sind, zeigte das KURIER Speak Out Festival 2026 am 9. Juni im Wiener MuseumsQuartier. Mit inspirierenden Vorträgen, hochkarätigen Diskussionen, praxisnahen Workshops und interaktiven Erlebnisstationen wurde das Festival erneut zu einem Treffpunkt für alle, die Zukunft aktiv mitgestalten wollen.

© KURIER/Romar Ferry
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Unter dem Motto „Nachhaltigkeit, Innovation und neue Ideen für die Zukunft“ brachte das KURIER Speakout Festival mit Projektleiterin Kimiko Uriu Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Medien und Technologie zusammen. Im Mittelpunkt standen aktuelle Herausforderungen ebenso wie konkrete Lösungsansätze für die nachhaltige Transformation von Gesellschaft und Wirtschaft.

Plattform für Ideen, Austausch und Zukunftsgestaltung

„Innovation ist heute weit mehr als technologischer Fortschritt, sie ist Ausdruck gesellschaftlicher Veränderung und wirtschaftlicher Zukunftsfähigkeit“, erklärte Marlene Auer, stellvertretende KURIER-Chefredakteurin und Chefredakteurin der KURIER freizeit. Das KURIER Speak Out verstehe sich als Plattform für den Dialog über jene Entwicklungen, die unsere Zeit prägen – von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz bis hin zu neuen Formen der Zusammenarbeit. Auch Elisabeth Laimighofer, Leitung Vermarktung im KURIER Medienhaus, unterstrich die Bedeutung des Formats: „Nachhaltige Veränderung entsteht dort, wo Ideen sichtbar werden und Menschen miteinander ins Gespräch kommen. Das Speak Out Festival schafft genau diese Bühne und bringt Unternehmen, Experten und Besucher in einen direkten Dialog über die Zukunft.“

© KURIER/Romar Ferry
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Wie widerstandsfähig ist unsere Gesellschaft?

Den Auftakt machte Bestsellerautor Marc Elsberg, der anhand seiner bekannten Zukunftsszenarien die Verwundbarkeit moderner Gesellschaften aufzeigte. Stromausfälle, gestörte Lieferketten oder Ausfälle kritischer Infrastruktur sind längst keine abstrakten Risiken mehr. Im Fokus standen daher Strategien, um Krisen frühzeitig zu erkennen und ihre Auswirkungen besser bewältigen zu können. Anschließend sprach Staatssekretärin Elisabeth Zehetner über die Herausforderungen Österreichs im Bereich Infrastruktur und die Voraussetzungen für eine zukunftssichere Entwicklung des Standorts.

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Europas digitale Zukunft selbst gestalten

Wie kann Europa seine technologische Unabhängigkeit stärken? Dieser Frage widmete sich ein hochkarätig besetztes Panel rund um digitale Souveränität und strategische Autonomie. Thomas Arnoldner (Deputy CEO der A1 Group), Wolfgang Ebner (Chief Digital Officer des Bundes), Ulrich Fleck (CEO der Certainity Gruppe) sowie Rainer Knyrim (Gründer von Knyrim Trieb Rechtsanwälte) diskutierten über Europas Abhängigkeiten von internationalen Cloud- und Plattformanbietern, die Bedeutung von Halbleitern, Datenschutz, KI-Regulierung und die industriepolitischen Chancen der Europäischen Union.

Städte neu denken

Nachhaltige Stadtentwicklung zählt zu den zentralen Zukunftsfragen unserer Zeit. Die preisgekrönte Basler Architektin Barbara Buser und Natalie Wierzbicki, Head of Corporate Sustainability der PORR AG, diskutierten darüber, wie lebenswerte Städte entstehen können, die Wachstum, Klimaschutz und Lebensqualität miteinander verbinden. Dabei standen nachhaltige Baustoffe, innovative Infrastrukturprojekte und neue Konzepte für urbane Räume im Mittelpunkt.

Energie als Schlüssel zur Transformation

Ein weiterer Schwerpunkt des Festivals lag auf der Verbindung von Energie und Künstlicher Intelligenz. Sindre Wimberger (KI-Innovationsmanager der Stadt Wien), Ivona Brandic (Professorin für High Performance Computing Systems an der TU Wien) und Maria Scholl (Chefredakteurin der Austria Presse Agentur) beleuchteten die Herausforderungen eines steigenden Energiebedarfs durch Rechenzentren und KI-Anwendungen. Diskutiert wurden der Ausbau erneuerbarer Energien, die Rolle neuer Technologien sowie politische Rahmenbedingungen für eine sichere und nachhaltige Energieversorgung.

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Blackout: Wie gut sind wir vorbereitet?

Welche Folgen hätte ein großflächiger Stromausfall? Und wie können Unternehmen und Gesellschaft widerstandsfähiger werden? Diesen Fragen widmete sich das Panel „Blackout – Was kommt da auf uns zu?“. Klaus Kaschnitz von Austrian Power Grid und Bernd Loacker, CTIO von Drei, diskutierten über Versorgungssicherheit, technologische Lösungen und die Bedeutung resilienter Infrastrukturen in einer zunehmend vernetzten Welt.

Nachhaltigkeit erleben und mitgestalten

Neben dem Bühnenprogramm bot das KURIER Speak Out zahlreiche Möglichkeiten zum Mitmachen und Ausprobieren. In der Ovalhalle präsentierten Unternehmen, Organisationen und Initiativen innovative Ansätze für nachhaltiges Wirtschaften und Leben. Großes Interesse weckten die Repair Corner unter dem Motto „Reparieren statt Wegwerfen“, Projekte rund um Kreislaufwirtschaft und Upcycling sowie die Initiativen von Resi Slow Fashion und R.U.S.Z. Auch nachhaltige Lebensmittel- und Ernährungskonzepte von Lieber Bio und Vegan Wolf stießen auf großes Interesse. Innovative Unternehmen wie Pogebix, HiNuts und Manytrees zeigten zudem, wie nachhaltige Lösungen bereits heute erfolgreich umgesetzt werden.

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Workshops mit Mehrwert

Praxisnah wurde es in den Workshops und Networking-Formaten. Im Circular Pizza Workshop zeigte Christine Bertl von der FH Technikum Wien, wie sich altes Brot im Sinne der Kreislaufwirtschaft kreativ weiterverwenden lässt. Ergänzt wurde das Programm durch Fermentations-Sessions sowie die resPACT Networking Lounge, die Raum für neue Kontakte und Kooperationen bot. Manytrees präsentierte interaktive Lösungen für die klimafitte Transformation von Städten, während das österreichische Food-Startup HiNuts Besucher mit seinen Frischnuss-Riegeln auf den Geschmack nachhaltiger Ernährung brachte.

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Bühne für die Innovation von morgen

Zum Abschluss des Festivals standen junge Unternehmen und ihre Ideen im Mittelpunkt. Beim ClimateLaunchpad-Wettbewerb überzeugte das Startup Joyh die Jury und sicherte sich den ersten Platz. Auf den weiteren Podestplätzen folgten ReneTrax und HanfBauSysteme. Den Audience Award gewann Repartum.

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Zukunft entsteht im Dialog

Das KURIER Speak Out Festival 2026 machte eindrucksvoll sichtbar, wie eng Nachhaltigkeit, Technologie, Energieversorgung, Infrastruktur und gesellschaftliche Resilienz miteinander verknüpft sind. Vor allem aber zeigte das Festival, dass nachhaltige Veränderung dort entsteht, wo Menschen zusammenkommen, Ideen austauschen und gemeinsam an Lösungen arbeiten. Mit seinem vielfältigen Programm, inspirierenden Persönlichkeiten und zahlreichen Möglichkeiten zur Vernetzung setzte das KURIER Speak Out auch 2026 ein starkes Zeichen für eine zukunftsfähige Entwicklung.

(Entgeltliche Einschaltung)

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