E-Commerce erreicht in Österreich Rekordniveau
Internationale Plattformen dominieren den österreichischen Onlinehandel weiterhin klar, während heimische Anbieter nur verhalten zulegen.
Der Onlinehandel in Österreich hat 2025 ein neues Allzeithoch erreicht. Der Bruttoumsatz stieg laut einer Erhebung des Instituts für Österreichs Wirtschaft (iföw) im Auftrag der WKÖ-Bundessparte Handel um 9,5 Prozent auf 11,5 Milliarden Euro. Damit setzt sich das Wachstum des E-Commerce-Marktes weiter fort.
Internationale Anbieter dominieren
Beim Online-Shopping greifen Konsumenten in Österreich vor allem auf internationale Plattformen zurück. An der Spitze liegt Amazon mit einem Marktanteil von 29,6 Prozent. Auf Platz zwei folgt Temu mit 5,6 Prozent. Dahinter liegt Zalando mit 5,5 Prozent. Weitere wichtige Anbieter sind eBay mit 4,5 Prozent sowie Otto mit 3,0 Prozent.
Unterschiedliche Entwicklung
Während der Onlinehandel insgesamt stark wächst, profitieren nicht alle Marktteilnehmer gleichermaßen davon. Laut Handelsobmann Rainer Trefelik entfällt ein wesentlicher Teil des Wachstums nicht auf heimische Versand- und Internethändler. Der österreichische Online- und Versandhandel legte im Vorjahr lediglich um 2,3 Prozent zu. Besonders dynamisch entwickelten sich einzelne Produktbereiche. Deutliche Zuwächse gab es bei Pflegeprodukten mit plus 13,2 Prozent, bei Lebensmitteln mit plus 11,7 Prozent sowie bei Mode mit plus 10,9 Prozent. Der Bereich Mode spielt weiterhin eine zentrale Rolle im E-Commerce. Er ist das größte Segment im Onlinehandel und macht fast ein Viertel der gesamten Onlineumsätze aus. Damit prägt Mode die Entwicklung des Marktes insgesamt maßgeblich.
(APA/red)
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