Apple zahlt Millionen wegen verzögerter KI-Siri
Vergleich soll betroffene iPhone-Käufer in den USA entschädigen.
Der Technologiekonzern Apple plant, eine Klage wegen verzögerter KI-Funktionen seines Sprachassistenten Siri mit einer Zahlung von 250 Millionen US-Dollar beizulegen. Die entsprechende Vergleichsvereinbarung wurde einer Richterin im US-Bundesstaat Kalifornien zur Genehmigung vorgelegt.
Hintergrund ist die verspätete Einführung einer weiterentwickelten, KI-gestützten Siri-Version, die erstmals auf der WWDC 2024 angekündigt wurde. Die neue Funktion sollte unter anderem personalisierte Aufgaben über verschiedene Apps hinweg ermöglichen. Apple hatte die Technologie zunächst im Zusammenhang mit der Einführung des iPhone 16 beworben, musste jedoch später einräumen, dass die Software noch nicht zuverlässig genug sei.
Von dem Vergleich sollen US-Kunden profitieren, die im betroffenen Zeitraum entsprechende Geräte gekauft haben. Ein Schuldeingeständnis ist mit der Einigung nicht verbunden.
Inzwischen arbeitet Apple weiter an der Umsetzung der KI-Funktionen und hat bereits einzelne Features wie Live-Übersetzungen und Textverbesserungen schrittweise eingeführt. Ziel bleibt eine umfassend personalisierte Assistenz, die auf Nutzerdaten zugreifen und kontextbezogene Aufgaben effizient erledigen kann.
APA/Red.
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