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Kravagna wird Chef der „Wiener Zeitung“

Medienmanager setzt sich in Auswahlverfahren unter 39 Bewerbungen durch.

04.05.2026 12:43
red04
© Adobe

Die republikseigene „Wiener Zeitung“ bekommt eine neue Geschäftsführung: Simon Kravagna wird künftig die Leitung des Medienhauses übernehmen. Der 54-Jährige folgt auf Martin Fleischhacker, der seinen Rückzug bereits angekündigt hatte. Die Entscheidung fiel auf Empfehlung einer Findungskommission, die Kravagna als besonders geeignet einstufte.

Kravagna bringt umfassende Erfahrung aus der Medienbranche mit. Seine Laufbahn begann er unter anderem bei „Format“ sowie im Innenpolitik-Ressort des „Kurier“. Bekannt wurde er auch als Gründer des Magazins „das biber“, das sich auf migrantische Communities konzentriert. Zuletzt leitete er das Forum Journalismus und Medien Wien (fjum), wo er unter anderem Medieninnovationsprojekte und Ausbildungsprogramme für Nachwuchsjournalistinnen und -journalisten verantwortete.

Nach Angaben des zuständigen Ministeriums setzte sich Kravagna in einem Auswahlverfahren mit insgesamt 39 Bewerbungen durch. Medienminister Andreas Babler (SPÖ) folgte der Empfehlung der Kommission und betonte die Bedeutung der „Wiener Zeitung“ als innovativen Medienstandort mit Fokus auf digitale Weiterentwicklung und Medienkompetenz.

Unter der vorherigen Geschäftsführung hatte das traditionsreiche Medium einen tiefgreifenden Wandel erlebt: Die gedruckte Tageszeitung wurde 2023 eingestellt, seither konzentriert sich das Unternehmen vollständig auf digitale Angebote.

APA/Red.

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