Oscar-Nominierungen ohne Sydney Sweeny
Die Academy setzt bei den diesjährigen Nominierungen auf prominente Darsteller – mit Ausnahmen.
Die Oscar-Nominierungen für die 98. Academy Awards sind veröffentlicht – und sie erzählen in diesem Jahr nicht nur von Rekorden, Favoriten und Bombast, sondern auch von einer auffälligen Leerstelle. Ein Name, den viele erwartet hatten, taucht in keiner Kategorie auf: Sydney Sweeney. Mit dem Psychothriller The Housemaid ist Sweeney derzeit prominent auf Kinoplakaten präsent, wegen ihr gehen die Leute ins Kino, aber für einen Oscar spielt der Streifen keine Rolle.
„Sinners“ schreibt Oscar-Geschichte
Mit 16 Nominierungen sprengt Ryan Cooglers Vampirmusical-Epos „Sinners“ alle bisherigen Rekorde – mehr als Titanic, La La Land oder All About Eve. Die Nominierungen reichen von Bester Film über Regie und Drehbuch bis hin zu Schauspiel-Nominierungen für Michael B. Jordan und Wunmi Mosaku.
Dominanz in der Hauptkategorie
Für den Oscar als Bester Film sind nominiert:
- Blood & Sinners
- One Battle After Another
- Hamnet
- Marty Supreme
- Sentimental Value
- Bugonia
- F1
- Frankenstein
- The Secret Agent
- Train Dreams
Vor allem Blood & Sinners geht mit einer außergewöhnlich hohen Zahl (16) an Nennungen ins Rennen und zählt damit zu den meistbeachteten Produktionen des Jahrgangs.
Schauspielpreise mit bekannten Gesichtern
In den Darstellerkategorien setzt die Academy weitgehend auf etablierte Namen.
Bester Hauptdarsteller:
Timothée Chalamet (Marty Supreme), Leonardo DiCaprio (One Battle After Another), Ethan Hawke (Blue Moon), Michael B. Jordan (Sinners), Wagner Moura (The Secret Agent).
Beste Hauptdarstellerin:
Jessie Buckley (Hamnet), Rose Byrne (If I Had Legs I’d Kick You), Kate Hudson (Song Sung Blue), Renate Reinsve (Sentimental Value), Emma Stone (Bugonia).
Regie mit Handschrift
Für die Beste Regie wurden Paul Thomas Anderson, Ryan Coogler, Chloé Zhao, Josh Safdie und Joachim Trier nominiert. Die Auswahl unterstreicht den Fokus auf klar erkennbare Regiehandschriften, ohne größere Experimente.
Die Oscar-Verleihung findet im März in Los Angeles statt.
(red)
