Überlastung im ORF-Stream während WM-Auftakt
Hohe Einschaltquoten und Rekordzugriffe im Stream prägten das WM-Auftaktspiel Österreichs, begleitet von einer Überlastung bei der Live-Übertragung.

Das erste Spiel der österreichischen Nationalmannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft hat am gestrigen Mittwochmorgen ein Millionenpublikum vor die Bildschirme gebracht. Trotz der ungewöhnlich frühen Anstoßzeit um 6 Uhr Früh verfolgten im Schnitt 1,2 Millionen Personen die erste Halbzeit auf ORF 1. In der zweiten Halbzeit stieg die durchschnittliche Reichweite leicht auf 1,24 Millionen Zuseher an. Das Spiel, das Österreich mit 3:1 gegen Jordanien gewann, erzielte damit durchgehend sehr hohe Einschaltquoten. Der Marktanteil lag in der ersten Halbzeit bei 89 Prozent, in der zweiten Halbzeit bei 88 Prozent.
Rekordwerte und Überlastung im Livestream
Auch im digitalen Bereich verzeichnete der ORF außergewöhnlich hohe Zugriffszahlen. In der ersten Halbzeit wurden rund 250.000 parallele Streams gemessen, was laut Angaben des Senders einen Rekord darstellt. Die starke Nachfrage führte zu einer zeitweisen Überlastung der technischen Infrastruktur zu Beginn der zweiten Halbzeit. Zu Beginn der zweiten Halbzeit kam es auf ORF ON zu einer technischen Störung. Der ORF entschuldigte sich dafür und verwies auf den Streamingprovider APA-IT. Nach Angaben des Unternehmens war eine kurzfristige Überlastung der Servernetzwerke aufgrund der gleichzeitigen Zugriffe oberhalb der Kapazitätsgrenze die Ursache. Das Incident Management habe umgehend reagiert, sodass die Systeme kurz darauf wieder stabil liefen. Zusätzlich würden laut APA-IT weitere Maßnahmen zur Stabilisierung umgesetzt, um künftige Lastspitzen besser abzufangen.
(APA/red)