Anzeige

Trump erhöht Druck auf US-Medien

US-Präsident Donald Trump kritisiert erneut die Berichterstattung einiger US-Medien zum Iran-Krieg und fordert eine stärkere Kontrolle durch die Medienaufsicht.

16.03.2026 12:29
red04
© Adobe

US-Präsident Donald Trump hat die US-Medien wegen angeblicher Falschberichterstattung über den Iran-Krieg scharf angegriffen. Laut Trump verbreiteten einige Nachrichtenorganisationen „in enger Abstimmung mit dem Iran“ manipulierte Bilder und falsche Berichte. Auf seiner Plattform Truth Social bezeichnete er die betroffenen Medien als „linksradikal“ und „hochgradig unpatriotisch“.

Trump zeigte sich erfreut, dass die Federal Communications Commission (FCC), die in den USA Sendelizenzen für Radio und Fernsehen vergibt, die Lizenzen einiger Sender überprüfe. Die FCC-Chef Brendan Carr betonte, dass Medien, die Falschinformationen verbreiten, mit Lizenzverlust rechnen müssten.

Kritiker sehen in den Forderungen Trumps jedoch eine Bedrohung der Pressefreiheit. Bereits in der Vergangenheit hatte der Präsident regelmäßig Medien kritisiert, Medienschaffende entlassen lassen oder verklagt. Auch Trump selbst war in der Vergangenheit wegen Verbreitung falscher Behauptungen und KI-generierter Bilder kritisiert worden.

Die FCC darf in den USA keine inhaltliche Zensur ausüben. Laut CNN hat die Behörde in den vergangenen Jahren keine Lizenzverlängerungen verweigert. Carr hatte 2019 betont, dass Meinungsfreiheit nicht im Namen eines vermeintlichen öffentlichen Interesses eingeschränkt werden dürfe.

APA/Red.

Anzeige
Anzeige
Beitrag teilen

Das könnte Sie auch interessieren