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Regulierungen bremsen Tencents Wachstum

Der chinesische Technologiekonzern Tencent kann trotz eines Spieleverbots der Regierung seinen Umsatz leicht steigern.
©unsplash

Tencent hat ein breites GeschĂ€ftsfeld, das sich von Social-Media-Netzwerken ĂŒber Videospiel-Produktion erstreckt.

Trotz einer Umsatzsteigerung von 13 Prozent im vergangenen Quartal ist der chinesische Technik-Riese Tencent nicht zufrieden mit seinem Ergebnis von 142,4 Milliarden Yuan (ca. 19,24 Mrd. Euro). So gering war das Wachstum nĂ€mlich seit 2004 nicht mehr. Der Grund dafĂŒr dĂŒrften die massiven Regulierungen der kommunistischen Regierung in Peking innerhalb der letzten paar Monate sein. So dĂŒrfen etwa MinderjĂ€hrige nur mehr drei Stunden pro Woche auf Online-Spiele-Plattformen verbringen. Zudem wurden seit dem Sommer keine neuen Videospiele zugelassen – ein nicht gerade unerheblicher Einschnitt in die FirmengeschĂ€fte des Videospiel-Anbieters Tencent, der zudem mit „WeChat“ die grĂ¶ĂŸte Social-Media-Plattform Chinas betreibt.

Aufgrund der neuen Gesetze verlor der Konzern rund 51,83 Milliarden Euro Marktwert. Von einer Erholung dessen ist man noch weit entfernt. Dennoch konnte Tencent seinen letzten Quartalsumsatz durch Mobile-Games steigern. BezĂŒglich der Regulierungen der Unterhaltungsbranche gibt sich das Unternehmen dementsprechend gelassen, wenn man den Aussagen des Chefs Pony Ma glauben schenken mag: „Wir nehmen das neue regulatorische Umfeld proaktiv an und glauben, dass es zu einer nachhaltigeren Entwicklung in der Branche beitragen kann.“ Er ist der Ansicht, dass die EinschrĂ€nkungen lediglich eine temporĂ€re Maßnahme seien.

APA/Red.

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